Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 

Das Präsidium des LVSA

Kontakt zum jeweiligen Präsidiumsmitglied bitte über die Geschäftsstelle erfragen!

 Präsident :
 Friedrich Richter
 Ehrenpräsident:  Dieter Wandkowsky
 Vizepräsidenten:  Jan Hippold

 Rolf Seidel

 Udo Witschas
Schatzmeister:
 Hans-Rainer Ullrich
Referenten:

      Gewässerwirtschaft
 Matthias Kopp
      Natur- und Umweltschutz
 Mike Uhlemann
      Jugendarbeit
 Jan Bender
      Angeln
 Karsten Hahn
      Meeresangeln
 Thomas Maune
      Casting
 Bernd Gutkaes
      Verbandsgewässeraufsicht
 Holger Rath
      Öffentlichkeitsarbeit/Schulung
 René Häse
Revisoren:
 Bernd Dittberner

 Peter Thieme

 Frederic Schaarschmidt

Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

+49 (0)351 4275115

info@landesanglerverband-sachsen.de

 
08.10.2020 Zentraler Umwelttag des Landesverbandes Sächsischer Angler e. V. -  Hinweise für Vereine
00.00.0000 LTV: Sommertemperaturen führen zu vermehrtem Algenwachstum - Blaualgen in einzelnen Stauanlagen -  In einigen Stauanlagen der Landestalsperrenverwaltung treten derzeit wieder verstärkt Blaualgen auf. Begünstigt wird die Algenblüte durch die lang andauernde warme Wettersituation mit viel Sonneneinstrahlung. Besonders betroffen sind bei den Brauchwasseranlagen im Landkreis Nordsachsen die Talsperren Horstsee, Döllnitzsee, Schadebach II sowie der Große Teich Torgau. Im Landkreis Leipzig treten Blaualgen verstärkt in den Talsperren Schömbach (teilweise auch Altenburger Land) und Göttwitzsee sowie im Stausee Rötha, im Speicherbecken Witznitz und im Speicherbecken Lobstädt auf. Im Landkreis Mittelsachsen sind die Talsperre Baderitz und der Untere Großhartmannsdorfer Teich betroffen. An den Talsperren Koberbach (Landkreis Zwickau) und Bautzen (Landkreis Bautzen) - beides EU-Badegewässer - liegt aktuell vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt eine Empfehlung vor, nicht zu Baden. Grund ist die Entwicklung von Blaualgen und eine geringe Sichttiefe (kleiner als 1 Meter). Auch an der Talsperre Pirk beobachtet die Landestalsperrenverwaltung, dass sich zunehmend Blaualgen bilden. An dieser Anlage liegt aber noch keine Warnung des Gesundheitsamtes vor. Das Algenwachstum wird durch die hohen Temperaturen angeregt. Im Wasser gelöste Nährstoffe, vor allem Phosphor, fördern diese Entwicklung. Mit dem vermehrten Wachstum und späteren Absterben der Algen geht wiederum ein deutlicher Sauerstoffentzug des Wassers einher. Blaualgen kommen in geringen Mengen in fast jedem Gewässer vor. Problematisch wird es, wenn sie sich massenhaft vermehren, wie es zum gegenwärtigen Zeitpunkt geschieht. Bei Personen mit sensibler Haut kann der Wasserkontakt Hautreizungen verursachen. Das Wasser sollte nicht verschluckt werden. Hintergrund: Die Landestalsperrenverwaltung bewirtschaftet 87 Talsperren, Hochwasserrückhaltebecken und Speicherbecken im Freistaat Sachsen. 23 der Anlagen sind Trinkwassertalsperren, zehn Anlagen sind als EU-Badegewässer ausgewiesen. Für die Bewertung der Badegewässer sind die jeweiligen Gesundheitsämter zuständig. Informationen dazu gibt es im Internet unter: https://www.gesunde.sachsen.de/badegewaesser.php In Trinkwassertalsperren ist es grundsätzlich verboten zu baden. Bei diesen Anlagen ist jeweils die Trinkwasserqualität einer ganzen Region davon abhängig.
14.07.2020 Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 14.07.2020 -  Die neue sächsische Corona-Schutz-Verordnung ist am 14.07.2020 in Kraft getreten. Im § 2 (Kontaktbeschränkung, Abstandsregelungen, Mund-Nasenbedeckung) heißt es im Absatz (2): (2) Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind nur zulässig allein und mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes, in Begleitung der Partnerin oder des Partners, mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und 1. mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder 2. mit bis zu zehn weiteren Personen Im Absatz (9) heißt es nun weiterhin: (9) Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind abweichend von Absatz 2 bei Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern erlaubt. § 5 bleibt unberührt. Aus dieser Verordnung heraus ergeben sich Freiräume für gemeinschaftliche Aktivitäten im Verein. Wir weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass der rechtliche Vertreter des Vereins (der Vorstand) verantwortlich ist für die Einhaltung der entsprechenden Regelungen aus der Verordnung und im Falle eines Verstoßes haftet. Fragen zum Umgang mit der Corona-Schutz-Verordnung bzw. deren Auslegung können zudem an das Gesundheitsamt des entsprechenden Landratsamtes gestellt werden. Für die Jugendarbeit gibt es einen neuen Absatz in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung und in der Allgemeinverfügung werden die Auflagen konkretisiert. Im Grunde ist vieles nicht neu, aber verdeutlicht unsere Anliegen (z. B. innerhalb eines geschlossenen Zeltlagers muss man keinen Abstand halten, es gibt keine Teilnehmer-Begrenzungen). Hierzu ist in Punkt 6 der Allgemeinverfügung folgendes festgelegt: Für Maßnahmen der Familien,- Kinder- und Jugenderholung sind zudem folgende Hygieneregeln zu beachten: Das Hygienekonzept des Veranstalters ist unter Berücksichtigung des Hygienekonzepts der Beherbergungsstätte zu erstellen. Dabei sind die allgemeinen Regelungen dieser Allgemeinverfügung zwingend aufzunehmen. Die Anzahl der Teilnehmer einschließlich Betreuer soll die örtlichen Gegebenheiten und die Abgrenzbarkeit der Gruppen berücksichtigen. Die Maßnahmen sind in festen Gruppen durchzuführen; Kontakte zu anderen Gruppen oder Einzelpersonen sind zu vermeiden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist, wo immer möglich, einzuhalten. Wenn die Angebote in festen wiederkehrenden Gruppen mit datenschutzkonformer und datensparsamer Kontaktnachverfolgung durchgeführt werden können, muss der Mindestabstand innerhalb der Gruppe nicht eingehalten werden.
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