Landesverband Sächsischer Angler e. V.

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Koalitionsvertrag - Anglerinnen und Angler erfahren Wertschätzung

Pressemitteilung des DAFV

03.12.2021

In einem 160-seitigen Koalitionsvertrag haben die Parteien SPD, FDP und DIE GRÜNE ihre zukünftigen Schwerpunkte und Ziele vorgestellt.

Erstmalig werden die Anglerinnen und Angler in Deutschland und ihre Arbeit im und am Gewässer positiv hervorgehoben. Der naturschutzfachliche Beitrag erfährt Anerkennung. Die Leistung der organisierten Angler für den Natur- und Artenschutz findet somit erstmalig in dieser Deutlichkeit den Weg in einen Koalitionsvertrag.


...Wir wollen die Grundschleppnetz-Fischerei beschränken und Fangtechniken artenspezifisch anpassen sowie eine naturschutzgerechte Regulierung von Stellnetzen. Wir erkennen die Leistung der Anglerinnen und Angler für den Natur- und Artenschutz an.

(Auszug aus Koalitionsvertrag)


Der DAFV sieht darin eine überfällige Wertschätzung der beständigen Arbeit in den Angelvereinen und -verbänden in Deutschland.

Die Angelfischerei ist schon lange keine Randerscheinung mehr und hat Einzug in die Mitte der Gesellschaft gehalten. In Deutschland gingen im Jahr 2021 insgesamt 6,64 Mio. Menschen mindestens einmal im Jahr der Angelfischerei nach. Diese Hochrechnung bezieht sich auf 70,54 Mio. Menschen mit einem Alter über 14 Jahren. Das entspricht einer Beteilung zur Angelfischerei in Deutschland von 9,4% (Statista 2021).

''Angeln in Deutschland ist zeitgemäß, nachhaltig und gesellschaftlich sowie volkswirtschaftlich bedeutsam'', so der Präsident des DAFV Klaus-Dieter Mau. Unser Ziel muss es sein auch die gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Mehrwerte des Angelns weiter zu fördern und zu vermitteln.

Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte kürzlich explizit auf die volkswirtschaftlichen Aspekte in der Angelfischerei hingewiesen:
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Die neue Regierungskoalition versteht sich als ''Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit''. Geschwungene Worte, die zunächst einmal einiges versprechen, aber auch vieles offen lassen. Worte, die sich ohne nähere Betrachtung mit den ureigenen Ansichten eines Anglers und einer Anglerin decken könnten. Bei genauem Hinsehen wird allerdings deutlich, dass die Parteien oftmals konkrete Vorstellungen vermissen lassen, wie der Umbau oder die Neuformierung hin zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Gesellschaft gelingen kann.

Natürlich haben wir mit den enthaltenden Würdigungen der Angelfischerei fixierte Formulierungen der Regierungsparteien, die wir zukünftig nutzen können und werden. Wir müssen aber auch konstatieren, dass die positiven Aspekte der Freizeitfischerei in einigen Bereichen des Naturschutzmanagements bislang vielfältig außer Acht gelassen wurden. Entsprechend werden wir uns auch weiterhin gegen großflächige Null-Nutzungszonen aussprechen müssen, auf die Gefährdung der Artenvielfalt unter Wasseroberfläche hinweisen und die gesellschaftliche Mehrwertleitung des Angelns verstärkt betonen.

Denn es gibt viele gute Gründe auch über die im Koalitionsvertrag genannten, warum Angeln für Deutschland zeitgemäß, nachhaltig und gesellschaftlich sowie volkswirtschaftlich bedeutsam ist. Viele Länder haben das schon lange erkannt und fördern das Angeln, als sogenannte ''high value - low impact'' Aktivität. Wir ermutigen die Politik und Verwaltungen den Wert des Angelns für die Menschen in Deutschland auch über die natur- und artenschutzfachlichen Aspekte, zu erkennen, zu fördern und entsprechende Rahmenbedingungen für die Zukunft zu schaffen.



LINK zur Pressemitteilung des DAFV

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18.01.2022 Restsee Dreiweibern (Gew.-Nr. D07-136) vorübergehend zum Angeln gesperrt -  Neuer Pachtvertrag noch im Genehmigungsverfahren
13.01.2022 Bundestag verlängert Sonderregelungen des Covid-19-Gesetzes bis zum 31.08.2022 -  Mit Wirkung vom 14. September 2021 hat der Bundestag unter anderem die Änderung des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht beschlossen. Die Regelungen des Covid-19-Gesetzes sollen nicht mit dem 31.12.2021 auslaufen, sondern noch bis einschließlich 31. August 2022 gelten. Für unsere Angelvereine bedeuten die Regelungen, dass:
  • Vorstände weiterhin im Amt bleiben, auch wenn die satzungsmäßige Amtszeit in den Jahren 2020, 2021 sowie bis zum 31.08.2022 ausgelaufen ist oder ausläuft;
  • der Vorstand eines Vereines nicht verpflichtet ist, eine Mitgliederversammlung einzuberufen, solange das aufgrund der Pandemiesituation nicht erlaubt oder für den Verein oder die Vereinsmitglieder nicht zumutbar ist;
  • Mitgliederversammlungen auch ohne entsprechende Satzungsregelung ganz oder teilweise virtuell, d.h. unter Zuhilfenahme von Telekommunikationsmitteln, durchgeführt werden können;
  • auch ohne entsprechende Satzungsregelung schriftliche Beschlussfassungen unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen durchgeführt werden können.
  • 29.11.2021 Coronaunterstützung - Verlängerung Gültigkeit Erlaubnisscheine -  Hinweis für die Vereine
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