Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 
« zurück blättern 
alle News im Überblick
weiter blättern » 

Information der Fischereibehörde: Fischereischeinlehrgänge

Bis auf Weiteres keine Präsenz-Sachkundelehrgänge

29.11.2021

Am 19. November trat im Freistaat Sachsen die Regelung von Notfallmaßnahmen zur Brechung der vierten Coronavirus SARS-CoV-2-Welle (Sächsische Corona-Notfall-Verordnung - SächsCoronaNotVO) in Kraft. Diese Verordnung sieht erneut erhebliche pandemiebedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor, die auch auf die Durchführung der Vorbereitungslehrgänge zur Fischereiprüfung sowie die Prüfungen selbst unmittelbare Auswirkungen haben.
Nach § 15 der genannten Verordnung ist die Öffnung von Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen und Erwachsenenbildung, ähnlichen Einrichtungen untersagt. Dies betrifft auch Vorbereitungslehrgänge für die Fischereischeinprüfung (Sachkundelehrgänge).

Deshalb finden bis auf Weiteres keine Präsenz-Sachkundelehrgänge statt.

Möglich ist es allerdings weiter, Teile des Lehrgangs als Online-Präsenzlehrgang unter Nutzung geeigneter Online-Konferenzplattformen durchzuführen. Dieser Online-Teil ersetzt nicht die erforderliche praktische Unterweisung. Insofern können Kurse aktuell nicht abgeschlossen werden.

Die Fischereischeinprüfungen finden weiterhin an allen DEKRA-Niederlassungen in Sachsen statt. Zur Prüfung angemeldete Lehrgangsteilnehmer, die ihrer Lehrgang bereits komplett abgeschlossen haben, werden wie bisher durch die Fischereibehörde nach dem Datum der Anmeldung und den örtlich zur Verfügung stehenden Kapazitäten der Prüfungslokale eingeladen.


An den DEKRA-Stationen wird weiter unter folgenden Bedingungen geprüft:

  1. Die allgemeinen Schutzmaßnahmen entsprechend des Hygieneschutzplanes der DEKRA, insbesondere das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes sind Informationen der Fischereibehörde
    von den Prüfungsteilnehmern einzuhalten. Dies gilt auch am Prüfplatz während der Prüfung.
  2. Zur Prüfung ist von den Prüfungsteilnehmern ein Impf-, oder Genesenen oder ein Testnachweis vorzulegen. Der Impf- oder Genesenennachweis kann durch einen Testnachweis ersetzt werden, wenn die verpflichtete Person das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder für die verpflichtete Person aus gesundheitlichen Gründen keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) ausgesprochen wurde. In diesem Fall ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Die Vornahme des Schnelltests darf nicht länger als 24 Stunden, die des PCR-Tests nicht länger als 48 Stunden zurückliegen.

Die Fischereibehörde informiert die Teilnehmer an der Prüfung zu den o. g. Regelungen parallel mit der Einladung. Wegen der gemäß Hygieneplan der DEKRA weiter eingeschränkten Prüfungskapazitäten müssen sich Lehrgangsteilnehmer auf längere Wartezeiten bis zur Einladung zur Fischereiprüfung einzustellen.

Aktuell werden Prüfungstermine im Zeitraum Januar/Februar 2022 vergeben.

« zurück blättern 
alle News im Überblick
weiter blättern » 

Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

+49 (0)351 4275115

info@landesanglerverband-sachsen.de

 
19.09.2022 Erklärung der Schiffbarkeit und des Gemeingebrauches am Berzdorfer See - Anglerverband legt Widerspruch ein -  Das Präsidium des AV „Elbflorenz“ Dresden e.V. (AVE) hat am 09. September 2022 einen einstimmigen Beschluss gefasst, Widerspruch gegen die Allgemeinverfügungen zur Erklärung der Schiffbarkeit am Berzdorfer See einzulegen. Zu groß waren die Einschränkungen, die mit diesen Allgemeinverfügungen einhergingen. Die Erklärung der Schiffbarkeit am Berzdorfer See unter den veröffentlichten Bedingungen könnte der Anfang vom Ende des Angelns sein, wie wir es kennen. Warum ist das so? Laut Allgemeinverfügung darf der Berzdorfer See fünf Monate im Jahr nicht mit Booten befahren werden. Zudem ist jegliche Bootsbefahrung in den Nachtstunden inkl. der Dämmerung verboten. Demzufolge ist das Angeln vom Boot auch in der Dämmerung und Nacht staatlich nicht zulässig. Darüber hinaus sind große Flächen dauerhaft von jeder Bootsbefahrung ausgenommen. Das Gewässer ist gerade einmal zu 21 % vom Boot aus nutzbar, wenn man alle Flächensperrungen und zeitlichen Einschränkungen zusammenzählt. Als Begründung für derartige Einschränkungen führen die Landesdirektion Sachsen (LDS) und der Landkreis Görlitz als verfahrensführende Behörden den Arten- und Naturschutz an. Demnach reicht ein einzelnes Boot aus, um eine erhebliche Störung von besonders geschützten Vogelarten zu rechtfertigen. Dabei geht es nicht darum, ob das Boot tatsächlich ein Individuum oder einen ganzen Bestand vernichtet. Nein, es reicht aus, wenn nicht sicher ausgeschlossen werden kann, ob es das könnte. Deshalb unterbindet man lieber gleich den Großteil der Bootsnutzung. Gerechtfertigt werden Einschränkungen mit EU-Vorgaben und höchstrichterlichen Urteilen. Hier kann man nur sagen, armes Deutschland! Wir sind offensichtlich in Sachsen nicht mehr in der Lage, selbst zu denken und zeigen mit dem Finger auf Brüssel und die Gerichte, deren Richter nur das umsetzen müssen, was die Legislative vorgibt. Der gesamte Strukturwandel in der Lausitz und im mitteldeutschen Raum wird mit einer solchen Behördensichtweise in Frage gestellt. Das Novum in den Verwaltungsverfahren am Berzdorfer See und die eigentliche Brisanz liegen darin, dass der Angelfischerei durch das grüne sächsische Umweltministerium die Mitwirkung an der Hege abgesprochen wurde. Die Landesdirektion Sachsen und der Landkreis Görlitz haben diese Argumentation offensichtlich dankbar aufgegriffen, um gleich einmal das ganze Sächsische Fischereigesetz und unsere Gemeinwohlleistungen als Angler ad absurdum zu führen. Das Angeln ist neuerdings auf dem Papier nicht mehr als nur ein Freizeitsport. Ein Hegebeitrag der Angelfischerei wird nicht anerkannt. Der Fischfang mit der Handangel durch Erlaubnisscheininhaber, also unseren knapp 50.000 Mitgliedern, wird nicht mehr als fischereiliche Maßnahme akzeptiert. Daher haben die Verwaltungsverfahren am Berzdorfer See Referenzcharakter für alle weiteren Gewässer in Sachsen.
26.08.2022 Schiff ahoi und gute Fahrt auf dem Berzdorfer See – aber nicht so! -  Am 25.08.2022 verkündete die Landesdirektion Sachsen die Erklärung der Schiffbarkeit am Berzdorfer See.
01.06.2022 Sächsische Fischereiverordnung in Kraft getreten -  Das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) hat mitgeteilt, dass die Sächsische Fischereiverordnung am 01.06.2022 in Kraft getreten ist. Die Verordnung kann im nachfolgenden Link eingesehen werden.
Akzeptieren

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Erfahren Sie mehr