Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 
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Neue Regelungen für Fischereischeinlehrgänge

Präsenzveranstaltungen bei entsprechender Inzidenz wieder möglich

18.05.2021
Mit Inkrafttreten der neuen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung (gültig vom 10.05. bis 30.05.2021) gelten neue Bestimmungen, die auch Auswirkungen auf die Vorbereitungslehrgänge für die Fischereischeinprüfung haben. Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) hat hierzu eine mit dem Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) abgestimmte Mitteilung für die Lehrgangsleiter erarbeitet.
Darin heißt es:

''Die Durchführung der Vorbereitungslehrgänge für die Fischereiprüfung ist gem. § 27 SächsCoronaSchVO auch als Präsenzveranstaltung wieder zulässig, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100 nach § 3 SächsCoronaSchVO nicht überschreitet. Maßgeblich ist also die Sieben-Tage-Inzidenz des jeweiligen Landkreises oder der jeweiligen Kreisfreien Stadt; entsprechende Regelungen gelten dementsprechend nur im jeweiligen Landkreis oder der Kreisfreien Stadt.
Der gesamte Vorbereitungslehrgang oder der Abschluss bereits begonnener Online-Kurse mit Durchführung der nach Fischereiverordnung gesetzlich vorgeschriebenen praktischen Einweisung kann in Präsenzform ab dem übernächsten Tag, nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz fünf Werktage unter dem Grenzwert von 100 lag, wieder stattfinden.''


Weiterhin heißt es in der Mitteilung:

''Bei der Durchführung von Präsenzkursen oder dem Abschluss des Lehrgangs mit dem praktischen Teil müssen die in § 6 der SächsCoronaSchVO genannten Test- und Nachverfolgungsverpflichtungen sowie die Hygienevorschriften eingehalten werden.''

Die Lehrgangsleiter sind verpflichtet, zur Kontakterfassung und -nachverfolgung die Kontaktdaten der Teilnehmer zu erfassen und unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen für die Dauer von 4 Wochen aufzubewahren.
Zudem darf dem Lehrgang nur beiwohnen, wer ein Nichtvorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 nachweisen kann. Dies muss durch einen maximal 48 Stunden alten Antigenschnelltest, Selbsttest oder einen PCR-Test erfolgen. Die Testpflicht gilt nicht für Personen,

  • die nachweisen, dass sie über einen vollständigen Impfschutz gegen SARSCoV-2 verfügen; nach Gabe der letzten Impfdosis, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut für ein vollständiges Impfschema erforderlich ist, müssen mehr als 14 Tage vergangen sein,
  • die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind für sechs Monate ab Genesung oder
  • die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind und eine Impfdosis erhalten haben, wenn mehr als 14 Tage seit der Impfung vergangen sind.


Nähere Details können bei dem entsprechenden Lehrgangsleiter erfragt werden.


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Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

+49 (0)351 4275115

info@landesanglerverband-sachsen.de

 
19.09.2022 Erklärung der Schiffbarkeit und des Gemeingebrauches am Berzdorfer See - Anglerverband legt Widerspruch ein -  Das Präsidium des AV „Elbflorenz“ Dresden e.V. (AVE) hat am 09. September 2022 einen einstimmigen Beschluss gefasst, Widerspruch gegen die Allgemeinverfügungen zur Erklärung der Schiffbarkeit am Berzdorfer See einzulegen. Zu groß waren die Einschränkungen, die mit diesen Allgemeinverfügungen einhergingen. Die Erklärung der Schiffbarkeit am Berzdorfer See unter den veröffentlichten Bedingungen könnte der Anfang vom Ende des Angelns sein, wie wir es kennen. Warum ist das so? Laut Allgemeinverfügung darf der Berzdorfer See fünf Monate im Jahr nicht mit Booten befahren werden. Zudem ist jegliche Bootsbefahrung in den Nachtstunden inkl. der Dämmerung verboten. Demzufolge ist das Angeln vom Boot auch in der Dämmerung und Nacht staatlich nicht zulässig. Darüber hinaus sind große Flächen dauerhaft von jeder Bootsbefahrung ausgenommen. Das Gewässer ist gerade einmal zu 21 % vom Boot aus nutzbar, wenn man alle Flächensperrungen und zeitlichen Einschränkungen zusammenzählt. Als Begründung für derartige Einschränkungen führen die Landesdirektion Sachsen (LDS) und der Landkreis Görlitz als verfahrensführende Behörden den Arten- und Naturschutz an. Demnach reicht ein einzelnes Boot aus, um eine erhebliche Störung von besonders geschützten Vogelarten zu rechtfertigen. Dabei geht es nicht darum, ob das Boot tatsächlich ein Individuum oder einen ganzen Bestand vernichtet. Nein, es reicht aus, wenn nicht sicher ausgeschlossen werden kann, ob es das könnte. Deshalb unterbindet man lieber gleich den Großteil der Bootsnutzung. Gerechtfertigt werden Einschränkungen mit EU-Vorgaben und höchstrichterlichen Urteilen. Hier kann man nur sagen, armes Deutschland! Wir sind offensichtlich in Sachsen nicht mehr in der Lage, selbst zu denken und zeigen mit dem Finger auf Brüssel und die Gerichte, deren Richter nur das umsetzen müssen, was die Legislative vorgibt. Der gesamte Strukturwandel in der Lausitz und im mitteldeutschen Raum wird mit einer solchen Behördensichtweise in Frage gestellt. Das Novum in den Verwaltungsverfahren am Berzdorfer See und die eigentliche Brisanz liegen darin, dass der Angelfischerei durch das grüne sächsische Umweltministerium die Mitwirkung an der Hege abgesprochen wurde. Die Landesdirektion Sachsen und der Landkreis Görlitz haben diese Argumentation offensichtlich dankbar aufgegriffen, um gleich einmal das ganze Sächsische Fischereigesetz und unsere Gemeinwohlleistungen als Angler ad absurdum zu führen. Das Angeln ist neuerdings auf dem Papier nicht mehr als nur ein Freizeitsport. Ein Hegebeitrag der Angelfischerei wird nicht anerkannt. Der Fischfang mit der Handangel durch Erlaubnisscheininhaber, also unseren knapp 50.000 Mitgliedern, wird nicht mehr als fischereiliche Maßnahme akzeptiert. Daher haben die Verwaltungsverfahren am Berzdorfer See Referenzcharakter für alle weiteren Gewässer in Sachsen.
26.08.2022 Schiff ahoi und gute Fahrt auf dem Berzdorfer See – aber nicht so! -  Am 25.08.2022 verkündete die Landesdirektion Sachsen die Erklärung der Schiffbarkeit am Berzdorfer See.
01.06.2022 Sächsische Fischereiverordnung in Kraft getreten -  Das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) hat mitgeteilt, dass die Sächsische Fischereiverordnung am 01.06.2022 in Kraft getreten ist. Die Verordnung kann im nachfolgenden Link eingesehen werden.
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