Landesverband Sächsischer Angler e. V.

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Neue Regelungen für Fischereischeinlehrgänge

Präsenzveranstaltungen bei entsprechender Inzidenz wieder möglich

18.05.2021
Mit Inkrafttreten der neuen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung (gültig vom 10.05. bis 30.05.2021) gelten neue Bestimmungen, die auch Auswirkungen auf die Vorbereitungslehrgänge für die Fischereischeinprüfung haben. Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) hat hierzu eine mit dem Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) abgestimmte Mitteilung für die Lehrgangsleiter erarbeitet.
Darin heißt es:

''Die Durchführung der Vorbereitungslehrgänge für die Fischereiprüfung ist gem. § 27 SächsCoronaSchVO auch als Präsenzveranstaltung wieder zulässig, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100 nach § 3 SächsCoronaSchVO nicht überschreitet. Maßgeblich ist also die Sieben-Tage-Inzidenz des jeweiligen Landkreises oder der jeweiligen Kreisfreien Stadt; entsprechende Regelungen gelten dementsprechend nur im jeweiligen Landkreis oder der Kreisfreien Stadt.
Der gesamte Vorbereitungslehrgang oder der Abschluss bereits begonnener Online-Kurse mit Durchführung der nach Fischereiverordnung gesetzlich vorgeschriebenen praktischen Einweisung kann in Präsenzform ab dem übernächsten Tag, nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz fünf Werktage unter dem Grenzwert von 100 lag, wieder stattfinden.''


Weiterhin heißt es in der Mitteilung:

''Bei der Durchführung von Präsenzkursen oder dem Abschluss des Lehrgangs mit dem praktischen Teil müssen die in § 6 der SächsCoronaSchVO genannten Test- und Nachverfolgungsverpflichtungen sowie die Hygienevorschriften eingehalten werden.''

Die Lehrgangsleiter sind verpflichtet, zur Kontakterfassung und -nachverfolgung die Kontaktdaten der Teilnehmer zu erfassen und unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen für die Dauer von 4 Wochen aufzubewahren.
Zudem darf dem Lehrgang nur beiwohnen, wer ein Nichtvorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 nachweisen kann. Dies muss durch einen maximal 48 Stunden alten Antigenschnelltest, Selbsttest oder einen PCR-Test erfolgen. Die Testpflicht gilt nicht für Personen,

  • die nachweisen, dass sie über einen vollständigen Impfschutz gegen SARSCoV-2 verfügen; nach Gabe der letzten Impfdosis, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut für ein vollständiges Impfschema erforderlich ist, müssen mehr als 14 Tage vergangen sein,
  • die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind für sechs Monate ab Genesung oder
  • die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind und eine Impfdosis erhalten haben, wenn mehr als 14 Tage seit der Impfung vergangen sind.


Nähere Details können bei dem entsprechenden Lehrgangsleiter erfragt werden.


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