Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 
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Auftaktveranstaltung am Geierswalder See

Startschuss für die Angel- und Erwerbsfischerei

09.07.2020
Im Restaurant unter dem markanten Leuchtturm am Südosten des Geierswalder Sees wurde am Vormittag des 08. Juli 2020 die Freigabe des Gewässers im kleinen, aber offiziellen Rahmen eröffnet. Die Arbeitsgemeinschaft Lausitzer Seenland (ARGE), welche am Geierswalder See nun das Fischereirecht über seine mittelbaren Mitglieder ausüben lässt, hat zu diesem Anlass Vertreter aus den beteiligten Verbänden sowie Ministerien der Bundesländer Sachsen und Brandenburg eingeladen, diesen besonderen Tag zu feiern. Eingeladen waren zudem die LMBV als Eignerin des Gewässers, die Wasserschutzpolizei, Vertreter der ansässigen Angelvereine und der lokalen Presse.

In seiner Eröffnungsrede sprach der Präsident des Anglerverbandes ''Elbflorenz'' Dresden e. V. Udo Witschas über die Arbeit der ARGE. Deren Ziel sei unter anderem, das fischereiliche Potential der durch den Strukturwandel geprägten Region für die Menschen der Region nutzbar zu machen. In dem Zusammenhang wurde die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der LMBV gelobt.

Der LMBV-Mitarbeiter Michael Stärke sprach im Anschluss in seiner Rede ebenfalls der ARGE sein Vertrauen aus. Die LMBV sähe in der ARGE mit all ihren beteiligten Verbänden einen kompetenten Partner der in der Lage sei, das Fischereirecht umzusetzen und sie freue sich, dass die ARGE in der Ausschreibung den Zuschlag für das Fischereiausübungsrecht am Geierswalder See bekommen hat. Er stellte auch noch einmal die besondere Bedeutung der Angelfischerei für den Tourismus in der Region heraus und appellierte in diesem Zusammenhang auch an die Vertreter aus den Behörden und der Verwaltung, jene Bedeutung bei ihrer Arbeit stets zu berücksichtigen.

Im Anschluss sprach der Präsident des Landesanglerverbandes Brandenburg e. V. Günter Baaske. Er betonte in seiner Rede die ähnlich gelagerten Zielstellungen der Dachverbände. Die Gründung der ARGE als erste länderübergreifende Organisationsform sei demzufolge ein logischer Schritt für die Entwicklung der Angel- und Erwerbsfischerei im Lausitzer Seenland gewesen. Für die Schaffung der entsprechenden Rahmenbedingungen bedankte er sich bei den zuständigen Behörden beider Länder.

Zum Abschluss versammelten sich die Teilnehmer der Veranstaltung an der angrenzenden Slipstelle, um dort mit einem symbolischen Schleien-Besatz durch die Präsidenten der ARGE-Verbände die Hege am Geierswalder See offiziell einzuleiten.

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00.00.0000 LTV: Sommertemperaturen führen zu vermehrtem Algenwachstum - Blaualgen in einzelnen Stauanlagen -  In einigen Stauanlagen der Landestalsperrenverwaltung treten derzeit wieder verstärkt Blaualgen auf. Begünstigt wird die Algenblüte durch die lang andauernde warme Wettersituation mit viel Sonneneinstrahlung. Besonders betroffen sind bei den Brauchwasseranlagen im Landkreis Nordsachsen die Talsperren Horstsee, Döllnitzsee, Schadebach II sowie der Große Teich Torgau. Im Landkreis Leipzig treten Blaualgen verstärkt in den Talsperren Schömbach (teilweise auch Altenburger Land) und Göttwitzsee sowie im Stausee Rötha, im Speicherbecken Witznitz und im Speicherbecken Lobstädt auf. Im Landkreis Mittelsachsen sind die Talsperre Baderitz und der Untere Großhartmannsdorfer Teich betroffen. An den Talsperren Koberbach (Landkreis Zwickau) und Bautzen (Landkreis Bautzen) - beides EU-Badegewässer - liegt aktuell vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt eine Empfehlung vor, nicht zu Baden. Grund ist die Entwicklung von Blaualgen und eine geringe Sichttiefe (kleiner als 1 Meter). Auch an der Talsperre Pirk beobachtet die Landestalsperrenverwaltung, dass sich zunehmend Blaualgen bilden. An dieser Anlage liegt aber noch keine Warnung des Gesundheitsamtes vor. Das Algenwachstum wird durch die hohen Temperaturen angeregt. Im Wasser gelöste Nährstoffe, vor allem Phosphor, fördern diese Entwicklung. Mit dem vermehrten Wachstum und späteren Absterben der Algen geht wiederum ein deutlicher Sauerstoffentzug des Wassers einher. Blaualgen kommen in geringen Mengen in fast jedem Gewässer vor. Problematisch wird es, wenn sie sich massenhaft vermehren, wie es zum gegenwärtigen Zeitpunkt geschieht. Bei Personen mit sensibler Haut kann der Wasserkontakt Hautreizungen verursachen. Das Wasser sollte nicht verschluckt werden. Hintergrund: Die Landestalsperrenverwaltung bewirtschaftet 87 Talsperren, Hochwasserrückhaltebecken und Speicherbecken im Freistaat Sachsen. 23 der Anlagen sind Trinkwassertalsperren, zehn Anlagen sind als EU-Badegewässer ausgewiesen. Für die Bewertung der Badegewässer sind die jeweiligen Gesundheitsämter zuständig. Informationen dazu gibt es im Internet unter: https://www.gesunde.sachsen.de/badegewaesser.php In Trinkwassertalsperren ist es grundsätzlich verboten zu baden. Bei diesen Anlagen ist jeweils die Trinkwasserqualität einer ganzen Region davon abhängig.
14.07.2020 Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 14.07.2020 -  Die neue sächsische Corona-Schutz-Verordnung ist am 14.07.2020 in Kraft getreten. Im § 2 (Kontaktbeschränkung, Abstandsregelungen, Mund-Nasenbedeckung) heißt es im Absatz (2): (2) Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind nur zulässig allein und mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes, in Begleitung der Partnerin oder des Partners, mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und 1. mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder 2. mit bis zu zehn weiteren Personen Im Absatz (9) heißt es nun weiterhin: (9) Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind abweichend von Absatz 2 bei Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern erlaubt. § 5 bleibt unberührt. Aus dieser Verordnung heraus ergeben sich Freiräume für gemeinschaftliche Aktivitäten im Verein. Wir weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass der rechtliche Vertreter des Vereins (der Vorstand) verantwortlich ist für die Einhaltung der entsprechenden Regelungen aus der Verordnung und im Falle eines Verstoßes haftet. Fragen zum Umgang mit der Corona-Schutz-Verordnung bzw. deren Auslegung können zudem an das Gesundheitsamt des entsprechenden Landratsamtes gestellt werden. Für die Jugendarbeit gibt es einen neuen Absatz in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung und in der Allgemeinverfügung werden die Auflagen konkretisiert. Im Grunde ist vieles nicht neu, aber verdeutlicht unsere Anliegen (z. B. innerhalb eines geschlossenen Zeltlagers muss man keinen Abstand halten, es gibt keine Teilnehmer-Begrenzungen). Hierzu ist in Punkt 6 der Allgemeinverfügung folgendes festgelegt: Für Maßnahmen der Familien,- Kinder- und Jugenderholung sind zudem folgende Hygieneregeln zu beachten: Das Hygienekonzept des Veranstalters ist unter Berücksichtigung des Hygienekonzepts der Beherbergungsstätte zu erstellen. Dabei sind die allgemeinen Regelungen dieser Allgemeinverfügung zwingend aufzunehmen. Die Anzahl der Teilnehmer einschließlich Betreuer soll die örtlichen Gegebenheiten und die Abgrenzbarkeit der Gruppen berücksichtigen. Die Maßnahmen sind in festen Gruppen durchzuführen; Kontakte zu anderen Gruppen oder Einzelpersonen sind zu vermeiden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist, wo immer möglich, einzuhalten. Wenn die Angebote in festen wiederkehrenden Gruppen mit datenschutzkonformer und datensparsamer Kontaktnachverfolgung durchgeführt werden können, muss der Mindestabstand innerhalb der Gruppe nicht eingehalten werden.
30.06.2020 Geierswalder See wird offiziell für das Angeln freigegeben -  Arbeitsgemeinschaft "Lausitzer Seenland" und LMBV geben Geierswalder See zur Nutzung durch Fischer & Angler frei
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