Landesverband Sächsischer Angler e. V.

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Sedimentberäumung an der Talsperre Malter

Rund 45.000 Tonnen Sedimente werden entfernt

07.10.2019
Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen hat in dieser Woche mit der Beräumung von Sedimenten aus der Talsperre Malter (Lkr. Sächsische Schweiz – Osterzgebirge) begonnen. Entfernt werden rund 45.000 Tonnen Ablagerungen aus der Stauwurzel. Die Sedimente werden zusammengetragen, entwässert und auf einer Halde entsorgt. Die Arbeiten sollen im Februar 2020 abgeschlossen sein und kosten inklusive Entsorgung rund drei Millionen Euro, finanziert aus Mitteln des Bundes und des Freistaates Sachsen.

Beim Hochwasser 2013 hatten sich an der Einmündung der Weißeritz in den Stausee Ablagerungen gebildet, die auch bei einer gefüllten Talsperre aus dem Wasser ragten. Auf diesen Flächen bildete sich Bewuchs, der regelmäßig aufwendig entfernt werden musste. Da aufgrund von Bauarbeiten an der Hochwasserentlastungsanlage derzeit der Stauspiegel der Talsperre abgesenkt ist, können die Sedimente nun entfernt werden.

Die ausgebaggerten Sedimente werden auf LKW verladen und zur Deponie transportiert. Da der Untergrund nass und damit nicht tragfähig ist, muss dafür im Stauraum eine Baustraße angelegt werden.

Hintergrundinformation
Im Laufe der letzten 100 Jahre haben sich in der Talsperre Malter Sedimente abgelagert. Seit ihrem Bau zwischen 1908 und 1913 ist sie im Dauereinsatz und wurde seitdem noch nicht wieder vollständig entleert. Seit 2015 wird die Talsperre im laufenden Betrieb saniert. Dadurch muss der Wasserstand zeitweise reduziert werden, was eine Entnahme von einem Teil der Sedimente aus dem Stausee ermöglicht.

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00.00.0000 Warnung der LTV: Eisflächen auf Stauseen und Flüssen nicht betreten! Kein Rodeln auf Deichen! Schneemassen nicht in Flüssen entsorgen! -  Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen (LTV) warnt davor, Eisflächen auf Flüssen, Talsperren und anderen Wasserspeichern zu betreten. Durch die schwankenden Wasserspiegel ist das Eis nicht tragfähig. Bei Betreten besteht Lebensgefahr! Gerade auf Kinder haben zugefrorene Flüsse und Seen eine große Anziehungskraft. "Deshalb sollten Eltern, Lehrer und Erzieher die Kinder unbedingt über die Gefahren beim Betreten von Eisflächen aufklären", sagt Heinz Gräfe, Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung. Bei Talsperren können sich durch schwankende Wasserstände unter dem Eis gefährliche Hohlräume bilden. Außerdem sind viele Staumauern mit Eisfreihaltungsanlagen ausgestattet. Aufsteigende Luftblasen verhindern, dass sich eine geschlossene Eisdecke bildet, die die Stauanlage beschädigen könnte. Auch Flüsse sind ständig in Bewegung. Deshalb sind sie meistens nicht vollständig zugefroren. Randeis an den Ufern kann leicht abbrechen, da sich durch die ständig wechselnden Wasserstände auch hier Hohlräume bilden. Verboten ist außerdem das Rodeln auf Deichen. "Deiche schützen uns vor Hochwasser. Durch das Betreten und Befahren - aber eben auch durch Rodeln - kann die Grasnarbe des Deiches beschädigt werden", warnt Gräfe. Die Grasnarbe schützt den Deich vor Ausspülungen und ist deshalb entscheidend für die Standfestigkeit der Hochwasserschutzanlage. Die LTV weist außerdem darauf hin, dass Schnee nicht in Flüssen entsorgt werden darf. Der Schnee kann vereisen und zu einem gefährlichen Abflusshindernis werden, da er den Querschnitt der Flüsse verengt und sich an Querbauwerken wie Wehre und Brücken aufstauen kann. Betreiber von Wehren und anderen wasserwirtschaftlichen Anlagen sind verpflichtet, diese auch bei Frost funktionstüchtig zu halten. Frieren die beweglichen Wehrverschlüsse sowie Steuer- und Regeleinrichtungen fest, können solche Anlagen ebenfalls zu einem Abflusshindernis werden. Herausgeber: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Pressesprecherin Katrin Schöne
16.12.2020 CORONA-UNTERSTÜTZUNG -  Gültigkeit der Erlaubnisscheine 2020 verlängert
07.12.2020 30. Tag der Sachsen 2021 in Freital wird verschoben -  Dresden/Freital - Sachsens größtes Vereins- und Verbandsfest wird wegen der Corona-Pandemie im Jahr 2021 nicht stattfinden können. Auch für die Mitglieder im Landesverband Sächsischer Angler e. V. war dieser Tag in der Vergangenheit stets ein wichtiger Höhepunkt im Jahreskalender. Wir bedauern die Absage des Kuratoriums für das Jubiläumsjahr 2021, sind aber gleichwohl der Überzeugung, der Schutz unserer Gesundheit geht in diesen Zeiten vor. Sobald es wieder möglich ist, in Gemeinschaft zu feiern und die Vereinsarbeit gebührend zu präsentieren, werden auch wir wieder mit dabei sein – beim nächsten Tag der Sachsen.
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