Landesverband Sächsischer Angler e. V.

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Freie Bahn für Fische in der Spree

Pressemitteilung der Landesdirektion Sachsen

26.08.2019
Die Landesdirektion Sachsen reicht Fördermittel für eine Fischaufstiegsanlage an der "Alten Wasserkunst" in Bautzen aus

Die Landesdirektion Sachsen hat der Stadt Bautzen rund 290.000 Euro Fördermittel für die Errichtung einer Fischaufstiegsanlage in der Spree am Wehr der "Alten Wasserkunst" bewilligt.

Um den Fischen den Aufstieg am Wehr zu ermöglichen, wird die Gefälleabwicklung zukünftig über konstante Höhensprünge über mehrere Becken erfolgen. Fischauf- und -abstieg zwischen den Becken werden dabei über vertikale Schlitze (Schlitzpässe) in Stahlbetonbauweise und Abstiegsmulden (Bypässe) realisiert.

Die Errichtung der Fischaufstiegsanlage soll eine verbesserte ökologische Durchgängigkeit in der Spree gewährleisten. Mit ihr wird ein weiterer Abschnitt der Spree für die Wasserfauna barrierefrei gestaltet und die Entwicklung eines natürlichen Lebensraumes für Fische und Wirbellose ermöglicht. Langfristig soll dies insgesamt zur Verbesserung des ökologischen Zustandes der Spree beitragen.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 322.000 Euro. Der Freistaat Sachsen fördert das Vorhaben nach der Förderrichtlinie Gewässer/Hochwasserschutz 2018 zu 90 Prozent. Der Eigenanteil der Stadt Bautzen liegt bei rund 32.000 Euro.

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05.02.2020 Anhaltend niedrige Pegelstände in Sachsens Talsperren und Flüssen -  Pressemitteilungen des Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL).
00.00.0000 Information zur Schadstoffuntersuchung 2018 -  2018 kamen Einzelproben von Fischen der Elbe sowie Mischproben aus zwölf weiteren Gewässern zur Untersuchung. Bei Elbfischen wurden gegenüber dem Jahr 2017 annähernd gleiche Schadstoffkonzentrationen festgestellt. Der Prozentsatz belasteter Proben ist jedoch etwas zurückgegangen. Die Untersuchungen auf Dioxine/Furane und dioxinartige PCB erbrachte durchweg unkritische Werte. Für die Fische aus zwölf kleineren Gewässern konnten zumeist nur geringe bis sehr geringe Belastungen mit Umweltschadstoffen nachgewiesen werden. Der Bericht enthält eine Verzehrempfehlung für Angler. Er steht abrufbar im Internet unter der Adresse: https://www.landwirtschaft.sachsen.de/schadstoffuntersuchungen-von-fischen-14079.html Text: LfULG, Matthias Pfeifer
00.00.0000 Sächsischer Jugendfischereischein: Hinweise zum Angeln in Brandenburg - kein Raubfischangeln zulässig! -  Aufgrund einer Vielzahl von in Brandenburg durchgeführten Fischereiaufsichtskontrollen an Jugendlichen, welche im Besitz eines sächsischen Jugenfischereischeines waren und eine Spinnangel verwendeten bzw. der Raufischangelei nachgingen, wurde der Landesverband Sächsischer Angler e. V. nun von der Unteren Jagd- und Fischereibehörde des Landkreises Oder-Spree in Brandenburg zu folgendem Sachverhalt in Kenntnis gesetzt: § 17 Abs. 5 des Fischereigesetzes für das Land Brandenburg regelt die Anerkennung gültiger Fischereischeine anderer Bundesländer. Der darin genannte Fischereischein als Bezug im Land Brandenburg wird in Verbindung mit § 19 Abs. 1 BbgFischG nur nach bestandener Anglerprüfung erteilt. Insofern kann es für Fischereischeine aus anderen Bundesländern, die ohne Prüfung erteilt werden, keine Entsprechung geben. Zu berücksichtigen ist natürlich auch der Regelungshintergrund, dass die Ausübung der Angelfischerei mit der Raubfischangel in Brandenburg nur mit erfolgreich absolvierter Anglerprüfung zulässig ist und diese wiederum erst mit dem vollendeten 14. Lebensjahr abgelegt werden darf. Eine Ausnahmeregelung zur Fischereiausübung bei Aufsicht durch qualifizierte Begleitpersonen gibt es in Brandenburg nicht. Konkret heißt das also, dass der Jugendfischereischein des Freistaates Sachsen (ohne Prüfung) nicht dem Fischereischein des Landes Brandenburg gleichgestellt werden kann, der nach erfolgreicher Anglerprüfung erteilt wird und zur Ausübung des Fischfangs mit der Raubfischangel qualifiziert. Zudem gilt in Brandenburg das Mindestalter von 14 Jahren zur Ausübung der Raubfischangelei. Sächsische Jugendliche haben also mit Entrichtung der Fischereiabgabe im Land Brandenburg und dem Erwerb der Ermächtigung des Fischereiausübungsberechtigten nur die Berechtigung zur Verwendung von maximal zwei Friedfischhandangeln, auch wenn sie im Besitz des Jugendfischereischeines Sachsen sind und in Sachsen andere Regelungen als in Brandenburg gelten.
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