Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 
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Mitgliederversammlung des AVL


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16.03.2019
Am 18. April 2009 wurde durch Verschmelzung des Anglerverbandes Sachsen e. V. und des Anglerverbandes Mittlere Mulde Leipzig e. V. der Anglerverband Leipzig e. V. gegründet. Nun nach fast 10 Jahren wurde auf der 10. Mitgliederversammlung des Verbandes am 16. März 2019 in Markkleeberg im Bericht des Präsidiums durch Präsident Rolf Seidel den Vereinsvertretern und auch den Gästen aus Politik und von Behörden eine eindrucksvolle Bilanz zu der Entwicklung des Verbandes seit seiner Gründung vorgestellt. Die gestiegene Mitgliederzahl, der Kauf von Gewässern, die Pachtung vieler neuer Gewässer, der Bau fischereilicher Infrastruktur und die Errichtung des Bildungs- und Informationszentrums für Angeln, Fische und Gewässer in Leipzig-Engelsdorf, die Leipziger Fischwelt, sind letztendlich Ausdruck für die erfolgreiche Arbeit im Verband, die sowohl vom ehrenamtlichen Präsidium, von den Vereinen, deren Mitgliedern und den hauptamtlichen Mitarbeitern geleistet wurde. Im Anglerverband Leipzig sind derzeit 13.781 Anglerinnen und Angler organisiert, die in 324 stehenden Gewässern und 750 km Flüsse mit einer Fläche von 8438 ha angeln dürfen.

"Angeln ist aber mehr als Fische aus dem Wasser ziehen". Artenschutzprojekte, die Pflege und der Erhalt der Gewässer, regelmäßige Müllsammlungen, der Bau von Eisvogelbrutplätzen, Jugendarbeit, Umweltbildung, mit Beitragsgeldern finanzierte Gewässeraufsicht, der Bau von fischereilicher Infrastruktur an den Tagebauseen, Fischbestandskontrollen, Notabfischungen, Bergung toter Fische, der Bau von behindertengerechten Angelplätzen, Fischbesatz u. v. a. m., all das ist halt nicht nur Angeln. Mit jährlich über 50.000 ehrenamtlich geleisteten Aufbaustunden für die Gewässer leisten die Angler ehrenamtlich und auch finanziert mit ihren Mitgliedsbeiträgen einen bedeutenden Beitrag für unsere Gesellschaft.

Auf der Mitgliederversammlung wurde auch ein neues Präsidium gewählt. Dass bei der geheimen Wahl der Präsident und die wieder kandidierenden Vorstandsmitglieder mit 100 % der Stimmen bestätigt wurden, ist ein klarer Vertrauensbeweis der Mitglieder.

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Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

+49 (0)351 4275115

info@landesanglerverband-sachsen.de

 
00.00.0000 LTV: Sommertemperaturen führen zu vermehrtem Algenwachstum - Blaualgen in einzelnen Stauanlagen -  In einigen Stauanlagen der Landestalsperrenverwaltung treten derzeit wieder verstärkt Blaualgen auf. Begünstigt wird die Algenblüte durch die lang andauernde warme Wettersituation mit viel Sonneneinstrahlung. Besonders betroffen sind bei den Brauchwasseranlagen im Landkreis Nordsachsen die Talsperren Horstsee, Döllnitzsee, Schadebach II sowie der Große Teich Torgau. Im Landkreis Leipzig treten Blaualgen verstärkt in den Talsperren Schömbach (teilweise auch Altenburger Land) und Göttwitzsee sowie im Stausee Rötha, im Speicherbecken Witznitz und im Speicherbecken Lobstädt auf. Im Landkreis Mittelsachsen sind die Talsperre Baderitz und der Untere Großhartmannsdorfer Teich betroffen. An den Talsperren Koberbach (Landkreis Zwickau) und Bautzen (Landkreis Bautzen) - beides EU-Badegewässer - liegt aktuell vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt eine Empfehlung vor, nicht zu Baden. Grund ist die Entwicklung von Blaualgen und eine geringe Sichttiefe (kleiner als 1 Meter). Auch an der Talsperre Pirk beobachtet die Landestalsperrenverwaltung, dass sich zunehmend Blaualgen bilden. An dieser Anlage liegt aber noch keine Warnung des Gesundheitsamtes vor. Das Algenwachstum wird durch die hohen Temperaturen angeregt. Im Wasser gelöste Nährstoffe, vor allem Phosphor, fördern diese Entwicklung. Mit dem vermehrten Wachstum und späteren Absterben der Algen geht wiederum ein deutlicher Sauerstoffentzug des Wassers einher. Blaualgen kommen in geringen Mengen in fast jedem Gewässer vor. Problematisch wird es, wenn sie sich massenhaft vermehren, wie es zum gegenwärtigen Zeitpunkt geschieht. Bei Personen mit sensibler Haut kann der Wasserkontakt Hautreizungen verursachen. Das Wasser sollte nicht verschluckt werden. Hintergrund: Die Landestalsperrenverwaltung bewirtschaftet 87 Talsperren, Hochwasserrückhaltebecken und Speicherbecken im Freistaat Sachsen. 23 der Anlagen sind Trinkwassertalsperren, zehn Anlagen sind als EU-Badegewässer ausgewiesen. Für die Bewertung der Badegewässer sind die jeweiligen Gesundheitsämter zuständig. Informationen dazu gibt es im Internet unter: https://www.gesunde.sachsen.de/badegewaesser.php In Trinkwassertalsperren ist es grundsätzlich verboten zu baden. Bei diesen Anlagen ist jeweils die Trinkwasserqualität einer ganzen Region davon abhängig.
14.07.2020 Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 14.07.2020 -  Die neue sächsische Corona-Schutz-Verordnung ist am 14.07.2020 in Kraft getreten. Im § 2 (Kontaktbeschränkung, Abstandsregelungen, Mund-Nasenbedeckung) heißt es im Absatz (2): (2) Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind nur zulässig allein und mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes, in Begleitung der Partnerin oder des Partners, mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und 1. mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder 2. mit bis zu zehn weiteren Personen Im Absatz (9) heißt es nun weiterhin: (9) Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind abweichend von Absatz 2 bei Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern erlaubt. § 5 bleibt unberührt. Aus dieser Verordnung heraus ergeben sich Freiräume für gemeinschaftliche Aktivitäten im Verein. Wir weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass der rechtliche Vertreter des Vereins (der Vorstand) verantwortlich ist für die Einhaltung der entsprechenden Regelungen aus der Verordnung und im Falle eines Verstoßes haftet. Fragen zum Umgang mit der Corona-Schutz-Verordnung bzw. deren Auslegung können zudem an das Gesundheitsamt des entsprechenden Landratsamtes gestellt werden. Für die Jugendarbeit gibt es einen neuen Absatz in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung und in der Allgemeinverfügung werden die Auflagen konkretisiert. Im Grunde ist vieles nicht neu, aber verdeutlicht unsere Anliegen (z. B. innerhalb eines geschlossenen Zeltlagers muss man keinen Abstand halten, es gibt keine Teilnehmer-Begrenzungen). Hierzu ist in Punkt 6 der Allgemeinverfügung folgendes festgelegt: Für Maßnahmen der Familien,- Kinder- und Jugenderholung sind zudem folgende Hygieneregeln zu beachten: Das Hygienekonzept des Veranstalters ist unter Berücksichtigung des Hygienekonzepts der Beherbergungsstätte zu erstellen. Dabei sind die allgemeinen Regelungen dieser Allgemeinverfügung zwingend aufzunehmen. Die Anzahl der Teilnehmer einschließlich Betreuer soll die örtlichen Gegebenheiten und die Abgrenzbarkeit der Gruppen berücksichtigen. Die Maßnahmen sind in festen Gruppen durchzuführen; Kontakte zu anderen Gruppen oder Einzelpersonen sind zu vermeiden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist, wo immer möglich, einzuhalten. Wenn die Angebote in festen wiederkehrenden Gruppen mit datenschutzkonformer und datensparsamer Kontaktnachverfolgung durchgeführt werden können, muss der Mindestabstand innerhalb der Gruppe nicht eingehalten werden.
30.06.2020 Geierswalder See wird offiziell für das Angeln freigegeben -  Arbeitsgemeinschaft "Lausitzer Seenland" und LMBV geben Geierswalder See zur Nutzung durch Fischer & Angler frei
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