Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 
 
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Delegiertenversammlung des Anglerverbandes "Elbflorenz" Dresden e. V.


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12.03.2019
Am Samstag, den 09. März trafen sich 140 Delegierte aus den Mitgliedsvereinen des Anglerverbandes "Elbflorenz" Dresden e. V. zur Delegiertenversammlung in den Räumen der DGUV Akademie Dresden. Nach der Feststellung der Ordnungsmäßigkeit zur Einberufung der Delegiertenversammlung hielt der Präsident des Regionalverbandes, Udo Witschas, den Jahresbericht des Präsidiums. Darin informierte er unter anderem über die Arbeit in der Geschäftsstelle des AVE, die Zusammenarbeit mit dem Landesverband Sächsischer Angler e. V. sowie aktuelle Probleme und Hürden in der Verbandsarbeit.
So mahnte er etwa die umständliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde Boxberg/O.L. bezüglich des Bärwalder Sees an. Auch mögliche Hindernisse bei der anstehenden Verpachtung wichtiger Verbandsgewässer wurden angesprochen. So liegt einer der wichtigsten Schwerpunkte des Verbandes darin, fachlich fundierte Konzepte zu erarbeiten, um die derzeitigen Pachtgewässer für uns Angler zu erhalten. Nicht auszudenken wäre die Folge für den Gewässerfonds, wenn Gewässer wie die Talsperre Bautzen oder die Elbe dem Verband als Angelgewässer wegfallen würden und es zu Preiskämpfen um diese Gewässer kommen würde. Hier seien auch die Politik und die Behörden gefragt, um das Engagement der Angler mittels richtiger Entscheidungen zu würdigen, so Witschas. Das ehrenamtliche Engagement, die Bedeutung der Hege für die Gewässer und der gesellschaftliche Wert der organisierten Angelei seien für manche Entscheidungsträger offenbar keine auschlaggebenden Kriterien mehr bei der Wahl möglicher Pächter des Fischereirechtes, so Witschas. Doch der Erhalt des Gewässerfonds kostet auch Geld und Zeit und so kündigte Witschas die Erarbeitung eines strategischen Finanzkonzeptes noch in diesem Jahr an, mit dem Ziel, dass wir bestehende Ausgaben weiterhin decken können und auch Investitionen zum Erhalt und Ausbau der Gewässer tätigen und ausbauen können.

Nach dem Finanzbericht durch den Schatzmeister, Hans-Rainer Ullrich, dem Bericht der Revisoren und des Steuerberaters folgte die Ansprache der Gäste. Grußwörter wurden gehalten durch den Präsidenten des Fischereiverbandes, Herrn Bernd Lange, die Umweltbürgermeisterin der Stadt Dresden, Frau Eva Jähnigen, der Fischereireferentin des SMUL, Frau Ulrike Weniger sowie dem Präsidenten des LVSA, Herrn Friedrich Richter. Ein Höhepunkt war die emotionale Rede des Ehrenpräsidenten des Landesverbandes Sächsischer Angler e. V., Angelfreund Dieter Wandkowsky. Er warnte davor, die Zeichen der Zeit zu ignorieren. Man müsse sich bewusst machen, dass es Institutionen und Einzelpersonen gäbe, deren wirtschaftliche Interessen den sächsischen Angelverbänden auf lange Sicht erheblichen Schaden zufügen könne. Dem müsse man sich geschlossen und mit einem durchdachten Konzept entgegenstellen und das kostet auch Geld, so Wandkowsky.

Auszeichnungen erhielten die Angelfreunde Jan Hoffmann, Gerd Friedrich, Manfred Schulz, Gerhard Kunz und Hans Freudenberg für ihre herausragende Arbeit im Verband. Die Gewinner des Projektes "Die Jugend im Blick" waren die Jugendgruppen aus drei Vereinen: Großharthauer Angelfreunde 1970 e. V., ASV 92 Großpostwitz/Obergurig e. V. und des SFV 1991 Nünchritz/Glaubitz e. V.

Die anschließenden Beschlüsse wurden allesamt mit großer Mehrheit bestätigt. Zur Beschlussvorlage Anpassung der Altersgrenze für den Kinder- und Jugendbeitrag vom 21 auf 18 Jahre ab dem Jahr 2021 wurde eine sehr konstruktive Diskussion unter den Teilnehmern geführt und Argumente wurden ausgetauscht. Nach dieser Diskussion wurde auch dieser Beschluss mit großer Mehrheit durch die Delegierten gefasst.

Die Delegiertenversammlung war eine gelungene Veranstaltung, was durch positives Feedback der Teilnehmer untermauert wurde. Die sehr gute Vortragsweise des Präsidenten und die Vorarbeit der Mitarbeiter garantierten einen reibungsfreien Ablauf. Die Auswahl des Veranstaltungsortes trug zur hohen Qualität der Veranstaltung bei.

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00.00.0000 AKTUELLE INFORMATIONEN ZUR TALSPERRE QUITZDORF -  Vollständiger Abstau im Jahr 2019 geplant
00.00.0000 Ausschreibung: Konzeption und Entwicklung eines webbasierten Datenmanagementsystems für den LVSA -  Auftraggeber: Landesverband Sächsischer Angler e. V. Rennersdorfer Straße 1 01157 Dresden Ansprechpartner: Martin Schuster martin.schuster@landesanglerverband-sachsen.de Termin: Rückmeldung erbeten bis zum 31.01.2019 Der Landesverband Sächsischer Angler sucht ab sofort einen Partner aus dem Bereich IT, Softwareentwicklung, Projektmanagement und ERP für die Konzeption eines webbasierten Datenmanagementsystems. Dieses System soll zukünftig durch die Vereine, die drei Regionalverbände und den Landesverband Sächsischer Angler e. V. zur Verwaltung verbandsspezifischer Daten genutzt werden. Leistungsübersicht: Gemeinsam mit dem LVSA erstellt der Auftragnehmer auf der Grundlage individueller Anforderungen eine vollständige und abgestimmte Anforderungsspezifikation. Vorbereitend dazu soll der Auftragnehmer bestehende Systeme und aktuell durch unsere Regionalverbände genutzte Softwarelösungen kennenlernen. Ziel soll es sein, die Wünsche und Vorstellungen zu sammeln und strukturiert zu dokumentieren. Die Anforderungsspezifikation soll die Grundlage für die Erstellung von Angeboten sowie die folgende Entwicklung des Systems darstellen. Eine Umsetzung der Anforderungsspezifikation und die Implementierung durch denselben Auftragnehmer ist dabei keinesfalls ausgeschlossen. Eine erste Beschreibung des Projektes ist dem beigefügten Dokument zu entnehmen.
22.08.2018 Informationen des Sächsischen Datenschutzbeauftragten -  Seit dem 25. Mai 2018 gilt in der Europäischen Union die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Der Umgang mit dieser Verordnung sorgt nach wie vor für Unsicherheit und erhitzte Gemüter, sowohl in der freien Wirtschaft als auch in den Vereinen und anderen gemeinnützigen Organisationen. In der Diskussion haben sich in der Vergangenheit auch Missverständnisse und Unklarheiten herausentwickelt. Eine offizielle Stellungnahme des Sächsischen Datenschutzbeauftragten Andreas Schurig klärt einige der wichtigsten relevanten Fragen und räumt mit Vorurteilen auf. Für unsere Mitgliedsvereine geht es vorrangig um die Adress- und Geburtsdaten ihrer Mitglieder. Einige Stimmen besagten, dass man zur Sicherheit überhaupt keine personenbezogenen Daten mehr speichern solle, was natürlich eine absolut überzogene Maßnahme wäre. Mitgliederdaten dürfen für Vereinszwecke und für die Betreuung und Verwaltung verarbeitet werden. Schurig sagt hierzu: "Dies erfolgt entweder auf der Grundlage der Vereinsmitgliedschaft und damit eines vertragsähnlichen Verhältnisses oder einer Interessenabwägung." Auch Geburtstagsglückwünsche seien von dieser Interessenabwägung im Allgemeinen gedeckt, solange sich in der Satzung des Vereins keine anders lautenden Regelungen befinden. Wenn sich einzelne Mitglieder nicht aktiv gegen die Nutzung der Daten aussprechen, so könne also davon ausgegangen werden, dass keine schutzwürdigen Betroffeneninteressen dieser Interessenabwägung entgegenstehen. Natürlich wird betont, dass die Nutzung nur im Rahmen der jeweiligen Vereinsaktivitäten und durch einen festgelegten Personenkreis, wie etwa der Vorstand bzw. die Geschäftsstelle, erfolgen darf. Ein weiterer umstrittener Punkt ist das Anfertigen und Veröffentlichen von Fotos bei Vereinsaktivitäten. Auch hierzu äußert sich der Datenschutzbeauftragte. Grundsätzlich gilt neben der DSGVO nach wie vor das sogenannte Kunsturheberrechtsgesetz (KunstUrhG). Im § 23 steht hierzu, dass „Bilder von Versammlungen, Aufzügen und ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellten Personen teilgenommen haben“ auch ohne Einwilligung verbreitet und zur Schau gestellt werden dürfen. Einschränkungen dabei gäbe es nur, wenn durch die Verbreitung oder Schaustellung ein berechtigtes Interesse des Abgebildeten verletzt würde (Beispiel: der Abgebildete befindet sich in einer hilflosen Lage, er ist verletzt oder die Verbreitung würde den Abgebildeten in seiner Ehre verletzen). Weiterhin äußert sich der Datenschutzbeauftragte zur Veröffentlichung wie folgt: "(...) im Übrigen kann die Veröffentlichung mit den entsprechenden Ausnahmetatbeständen des KunstUrhG bzw. mit einer Interessenabwägung nach der DSGVO gerechtfertigt werden. Damit können Fotos von Veranstaltungen, an denen die abgebildeten Personen teilgenommen haben und/oder auf denen sie praktisch nur als Beiwerk zu sehen sind, auch weiterhin ohne Einwilligung auf der Website oder in Printmedien veröffentlicht werden." Die Annahme, dass die DSGVO dem Anfertigen und Veröffentlichen von Fotografien entgegenstehe, sei daher unzutreffend, so Schurig. Dem Umgang mit personenbezogenen Daten sollte stets mit angemessenem Respekt begegnet werden. Das war jedoch auch schon vor der DSGVO der Fall. Wir warnen davor, sich durch die neue Verordnung übermäßig verunsichern zu lassen. Für die Verwaltung und Organisation der Vereine ist die Verarbeitung von Adressdaten unverzichtbar. Und eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit ist nur mit aussagekräftigem Bildmaterial möglich. Quelle und weitere Informationen: https://www.saechsdsb.de/ds-gvo-missverstaendnisse-und-fehleinschaetzungen (Stand: 05.06.2018; letztmalig abgerufen: 21.08.2018)
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