Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 
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Redynamisierung der Spree in Malschwitz

Informationen des Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Erster Spatenstich zur Redynamisierung der Spree in Malschwitz;
Wiederanbindung ehemaliger Mäanderschleifen und Hochwasserschutz für Halbendorf

29.05.2018

Staatssekretär Dr. Frank Pfeil setzte am 29. Mai 2018 im Malschwitzer Ortsteil Lömischau den ersten Spatenstich für das Gemeinschaftsprojekt „Redynamisierung der Spree“ von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt – Naturerbe GmbH, der Biosphärenreservatsverwaltung Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft als Teil des Staatsbetriebes Sachsenforst und der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen.

„Das Projekt zur Redynamisierung der Spree soll die Synergien zwischen dem Natur- und Gewässerschutz sowie dem Klimaschutz und dem Hochwasserrisikomanagement aufzeigen und nutzbar machen“, sagte Staatssekretär Dr. Pfeil. „Naturschutz und Hochwasserschutz können und müssen hier in Einklang gebracht werden.“

Noch bis 1930 schlängelte sich die Spree durch die Wälder zwischen Lömischau und Neudorf/Spree im heutigen Biosphärenreservat. Später wurde die Spree im großen Umfang begradigt, die Fließgeschwindigkeit wurde höher und das Flussbett tiefte sich allmählich ein. Wehre und Sohlschwellen wurden errichtet. Die Auwälder und -wiesen werden seither nur noch selten überflutet – eine regelmäßige Überflutung wäre für deren Erhaltung jedoch notwendig. Mitten im Projektgebiet liegt der Ort Halbendorf mit dem Waldschulheim, dem Kindergarten und der denkmalgeschützten Mühle. Die Gebäude werden regelmäßig bei Hochwasser überschwemmt und dabei beschädigt.

Die Wiederanbindung von ehemaligen Mäanderschleifen der Spree, der Rückbau des alten Bewässerungswehres in Lömischau und die Umgestaltung der Sohlschwelle in Neudorf in eine Sohlengleite dienen gleichermaßen dem Natur-, Gewässer-, Klima- und Hochwasserschutz. Flankiert werden diese Teilmaßnahmen von einer neuen Hochwasserschutzanlage in Halbendorf. Gleichzeitig werden zwei bestehende Deiche geschlitzt und geben so dem Wasser an anderer Stelle Raum.

Das Projekt ist Bestandteil des sächsischen Auenprogramms, welches im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft entwickelt wurde. Mit dem Auenprogramm sollen insbesondere im sächsischen Tief- und Hügelland die Potenziale von Hochwasservorsorge und Auenökologie stärker miteinander verbunden und so auch ein Beitrag zur Verbesserung des landesweiten Biotopverbunds im Freistaat Sachsen geleistet werden. Dabei ist im Rahmen eines kooperativen Ansatzes von Beginn an die Einbeziehung aller Betroffenen, wie z. B. den Gemeinden, Flächeneigentümern und Landnutzern, Verbände und Behörden in die Projektentwicklung und -umsetzung vorgesehen.

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Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

+49 (0)351 4275115

info@landesanglerverband-sachsen.de

 
00.00.0000 Information zur Schadstoffuntersuchung 2018 -  2018 kamen Einzelproben von Fischen der Elbe sowie Mischproben aus zwölf weiteren Gewässern zur Untersuchung. Bei Elbfischen wurden gegenüber dem Jahr 2017 annähernd gleiche Schadstoffkonzentrationen festgestellt. Der Prozentsatz belasteter Proben ist jedoch etwas zurückgegangen. Die Untersuchungen auf Dioxine/Furane und dioxinartige PCB erbrachte durchweg unkritische Werte. Für die Fische aus zwölf kleineren Gewässern konnten zumeist nur geringe bis sehr geringe Belastungen mit Umweltschadstoffen nachgewiesen werden. Der Bericht enthält eine Verzehrempfehlung für Angler. Er steht abrufbar im Internet unter der Adresse: https://www.landwirtschaft.sachsen.de/schadstoffuntersuchungen-von-fischen-14079.html Text: LfULG, Matthias Pfeifer
00.00.0000 Sächsischer Jugendfischereischein: Hinweise zum Angeln in Brandenburg - kein Raubfischangeln zulässig! -  Aufgrund einer Vielzahl von in Brandenburg durchgeführten Fischereiaufsichtskontrollen an Jugendlichen, welche im Besitz eines sächsischen Jugenfischereischeines waren und eine Spinnangel verwendeten bzw. der Raufischangelei nachgingen, wurde der Landesverband Sächsischer Angler e. V. nun von der Unteren Jagd- und Fischereibehörde des Landkreises Oder-Spree in Brandenburg zu folgendem Sachverhalt in Kenntnis gesetzt: § 17 Abs. 5 des Fischereigesetzes für das Land Brandenburg regelt die Anerkennung gültiger Fischereischeine anderer Bundesländer. Der darin genannte Fischereischein als Bezug im Land Brandenburg wird in Verbindung mit § 19 Abs. 1 BbgFischG nur nach bestandener Anglerprüfung erteilt. Insofern kann es für Fischereischeine aus anderen Bundesländern, die ohne Prüfung erteilt werden, keine Entsprechung geben. Zu berücksichtigen ist natürlich auch der Regelungshintergrund, dass die Ausübung der Angelfischerei mit der Raubfischangel in Brandenburg nur mit erfolgreich absolvierter Anglerprüfung zulässig ist und diese wiederum erst mit dem vollendeten 14. Lebensjahr abgelegt werden darf. Eine Ausnahmeregelung zur Fischereiausübung bei Aufsicht durch qualifizierte Begleitpersonen gibt es in Brandenburg nicht. Konkret heißt das also, dass der Jugendfischereischein des Freistaates Sachsen (ohne Prüfung) nicht dem Fischereischein des Landes Brandenburg gleichgestellt werden kann, der nach erfolgreicher Anglerprüfung erteilt wird und zur Ausübung des Fischfangs mit der Raubfischangel qualifiziert. Zudem gilt in Brandenburg das Mindestalter von 14 Jahren zur Ausübung der Raubfischangelei. Sächsische Jugendliche haben also mit Entrichtung der Fischereiabgabe im Land Brandenburg und dem Erwerb der Ermächtigung des Fischereiausübungsberechtigten nur die Berechtigung zur Verwendung von maximal zwei Friedfischhandangeln, auch wenn sie im Besitz des Jugendfischereischeines Sachsen sind und in Sachsen andere Regelungen als in Brandenburg gelten.
00.00.0000 Schulungen 2020 - Jugend- und Gewässerwarte aufgepasst! -  Am Wochenende vom 29.02.-01.03.2020 veranstaltet der Landesverband Sächsischer Angler e. V. zwei parallel stattfindende Lehrgänge für Jugend- und Gewässerwarte im AMEDIA Hotel Dresden. Je Lehrgang haben wir ein Kontingent für 30 Schulungsteilnehmer (also 10 je Regionalverband jeweils für den Jugend- und Gewässerwartelehrgang). Alle Interessierten melden sich bitte schnellstmöglich in Absprache mit ihrem Verein und über ihren Verein bei dem jeweiligen Regionalverband an. Eine Teilnahme ohne vorherige Anmeldung ist nicht möglich! Alle weiteren Informationen zu den Lehrgängen können demnächst auf unserer Internetseite eingesehen werden. Außerdem werden die Anglerverbände zu den Anmeldemodalitäten informieren.
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