Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 
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Projekt "Muldelachs"


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02.08.2017
Die Mulde galt in historischer Zeit als eines der bedeutsamsten Laichgebiete für den Elblachs und bot mit allen größeren Zuflüssen im gesamten Fluss-System ideale sowie großflächige Laichhabitate.

Heute zeichnet sich der Mittel- und Oberlauf des Flusssystems nach dem Wegfall zahlreicher Belastungsquellen wieder durch gute Wasserqualität und über weite Strecken gut durchströmte steinig-kiesige Gewässergründe aus. Lachse, Meerforellen und andere Wanderfische könnten sich dort sehr gut fortpflanzen.

Durch das mündungsnahe Stadtwehr der vereinigten Mulde in Dessau war bisher der Zugang zu den ehemaligen Laichhabitaten versperrt. Mit großem finanziellem Aufwand wurde nun in Dessau – auch mit Unterstützung der Landesregierung - eine Fischwanderhilfe gebaut, die vielen Fischarten und sogar dem Stör den Aufstieg in die Mulde ermöglichen soll. Seit dem 23.05.2017 ist die Umgehungsrinne am Stadtwehr Dessau nun geöffnet.

Mit der Durchgängigkeit dieses Wehres ergibt sich die Chance, die Gewässerdurchgängigkeit für über 140 weitere Flusskilometer flussaufwärts an der Vereinigten Mulde mit relativ wenig Aufwand zügig und dauerhaft zu verbessern.
Für die weitere Optimierung der ökologischen Durchgängigkeit an den zahlreich noch vorhandenen Wehranlagen gibt es gute und einfache Lösungen. Dies ist besonders für den sicheren Abstieg der Fische entscheidend. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass in Abhängigkeit vom jeweiligen Wehrtyp an jedem Wehr z. B. mindestens 20 % der abwandernden jungen Lachse getötet werden. Die gemessenen Werte lagen teilweise sogar noch deutlich höher, bei über 50 %.

Auf Grund von Vorschlägen verschiedener Akteure, darunter auch aktive Mitglieder unserer Angelvereine, haben der Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e. V. und der Landesverband Sächsischer Angler e. V. im Rahmen eines gemeinsamen Schreibens die jeweiligen Landesregierungen auf das Projekt "Muldelachs" aufmerksam gemacht und um weitere Unterstützung gebeten.

Eine erste positive Rückmeldung gab es bereits durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. In einer ersten Auftaktberatung mit den Landesanglerverbänden soll demnächst über weitere Vorgehensweisen und Maßnahmen gesprochen werden, um das Projekt "Muldelachs" weiter voranzubringen.

Interessierte Vereine unserer Anglerverbände mit Bezug zur Mulde werden zur aktiven Mitarbeit aufgerufen. Wir freuen uns über entsprechende Rückmeldungen. So können unsere Vereine z. B. bei örtlichen Vorschlägen und Maßnahmen zur Verbesserung der Fließgewässerdurchgängigkeit mitwirken oder bei der Beratung und Umsetzen von Wanderfisch-Monitoringmaßnahmen helfen.
Das Projekt könnte auch durch entsprechende Besatzmaßnahmen unterstützt werden. Deshalb ist auch bei der Frage, welche Nebengewässer als zusätzliche Laichhabitate in Frage kommen und entsprechend vorbereitet werden könnten, die Unterstützung unserer Mitglieder herzlich willkommen.


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Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

+49 (0)351 4275115

info@landesanglerverband-sachsen.de

 
00.00.0000 Datenschutz im Verein - kein Grund zur Panik!  -  INFORMATIONEN DES LV SÄCHSISCHER ANGLER e. V. und der Regionalverbände AV "Elbflorenz" Dresden e. V., AV Leipzig e. V. und AV Südsachsen Mulde/Elster e. V.
00.00.0000 LTV: Starkregen im Vogtland erfordert sensible Steuerung der Talsperre Pirk -  Bei den gestrigen lokalen Starkniederschlägen im Vogtland wurde der Hochwasserrückhalteraum der Talsperre Pirk komplett eingestaut. Derzeit (Freitag, 25. Mai 2018, 13 Uhr) befindet sich die Talsperre deshalb noch im Überlauf. Die Zuläufe sind weiterhin erhöht, da das Niederschlagswasser aus dem Einzugsgebiet noch in die Talsperre fließt. Die Talsperre wird derzeit so gesteuert, dass der Pegel Magwitz direkt unterhalb der Talsperre unter dem Niveau der Alarmstufe 3 gehalten werden kann. Der Hochwasserrückhalteraum der Talsperre Pirk stand zu Beginn der Starkniederschläge vollständig zur Verfügung. Der Einstau des Hochwasserrückhalteraums begann gegen 16 Uhr. Gegen 19 Uhr war der Stauraum komplett gefüllt, so dass das Wasser über die Hochwasserentlastungsanlage abgegeben werden musste. Durch diese Steuerung der Talsperre konnte im Unterlauf der Weißen Elster am Pegel Magwitz die Alarmstufe 3 bis in die Nacht gehalten werden. Talsperre Pirk Die Talsperre Pirk ist mit rund 7,8 Millionen Kubikmetern Inhalt eine mittelgroße Anlage im Freistaat Sachsen. Ihr Einzugsgebiet ist mit 374,5 Quadratkilometern jedoch sehr groß. Gebaut wurde die Talsperre im Tal der Weißen Elster zwischen 1935 und 1939 zur Versorgung der Textilindustrie mit Brauchwasser. Seit dem Untergang der Textilindustrie in der Region Ende des 20. Jahrhundert dient sie vorrangig dem Hochwasserschutz und der Niedrigwasseraufhöhung der Weißen Elster in Trockenzeiten. Die Talsperre hat sich zudem zu einem beliebten Naherholungsziel entwickelt. TECHNISCHE DATEN Lage: westlich von Oelsnitz / V. Bauzeit: 1935 - 1939 HYDROLOGIE / NUTZUNG Gestautes Gewässer: Weiße Elster Gesamt - Einzugsgebiet: 374,5 km² Mittlerer Jahreszufluss: 107 Mio. m³ garantierte Wildbettabgabe: 350 Liter pro Sekunde STAUBECKEN Gesamtstauraum: 9,4 Mio. m³ davon Betriebs- und Reserveraum: 7,8 Mio. m³ gewöhnlicher Hochwasserrückhalteraum: 0,76 Mio. m³ max. Beckentiefe / Stauhöhe: 12,80 m ABSPERRBAUWERK Höhenlage der Mauerkrone: 386,22 m ü. NN Kronenlänge: 250,00 m Kronenbreite: 3,65 m max. Höhe über Gründungssohle: ca. 23,20 m Bauwerksvolumen: 50.000 m³
00.00.0000 Delegiertenversammlung des Landesverbandes Sächsischer Angler e. V. - ein Resümee -  Kampf gegen Bürokratie und für gute Angelbedingungen!
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