Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 
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Presse-Info: PETA missbraucht Schulen für die eigene Spendenangel


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Der Anglerverband Niedersachsen e.V. übt gemeinsam mit Anglerverbänden aus ganz Deutschland scharfe Kritik an den aktuellen Forderungen der Tierrechtsorganisation PETA. Diese hat Schulen per Anschreiben aufgefordert, ihre Angel-AGs zu schließen. Die AGs sollen Kinder und Jugendliche verantwortungsbewusst an die Natur heranführen und bei Interesse auf die Fischerprüfung vorbereiten. PETA behauptet: "... - im Angelunterricht hingegen wird den Schülern ihr natürliches Mitgefühl abtrainiert".
Werner Klasing, Präsident beim Anglerverband Niedersachsen: „Genau das Gegenteil ist der Fall. Während dieser Kurse lernen Jugendliche, Verantwortung für die gesamte Lebewelt an heimischen Gewässern zu übernehmen und sich als Angler aktiv für ihren Schutz einzusetzen.“

13.01.2017
Weltweit einzigartige Ausbildung
Der erwähnte Vorbereitungslehrgang sei in seinem Umfang weltweit einzigartig, argumentieren die Verbandsvertreter. Neben der Fischkunde und der praktischen Ausbildung enthalte er große Themenblöcke zum Natur-, Tier- und Umweltschutz.
Niedersachsens Agrarminister, Christian Meyer (Bündnis90/Die Grünen), bestätigte bereits mehrmals, dass Angelvereine und Verbände Jugendlichen unter fachkundiger Anleitung den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen und einen respektvollen Umgang mit dem Mitgeschöpf „Fisch“ vermitteln.

Haltlose Anzeigen gegen Angler verschwenden Steuergelder und Kapazität der Gerichte
In den vergangenen Jahren hat es mehrere Kampagnen der PETA gegen Angler, Angelvereine oder Angelveranstaltungen gegeben. So zum Beispiel auch gegen den Sächsischen Junganglertag in Dresden im Jahr 2015. Alle Fälle eint, dass die Angler, oder wie im aktuellen Fall Schulen, vorab nicht informiert wurden. PETA geht es offenbar nicht um konstruktive Gespräche, sondern lediglich um medienwirksame Anschuldigungen. Trotz deutschlandweit Hunderter Anzeigen gegen Angler sind dem Anglerverband Niedersachsen e.V. keine Verfahren bekannt, in denen die PETA mit ihren Vorwürfen erfolgreich gewesen wäre.

Diffamierung mit System
Dr. Edmund Haferbeck, Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung bei PETA Deutschland, erläuterte 2016 im MDR Fernsehen (Zitat): „PETA will natürlich die Abschaffung der Angelei, und das geht peu à peu, indem man zunächst einmal die Stigmatisierung der Angelei voranbringt“.
Die Anzeigen gegen die Schulen mit Angel-AG in Deutschland sind offenbar Teil dieses Gesamtkonzeptes zur Abschaffung des Angelns.
PETA erwähnt natürlich nicht, dass nach neuesten Zahlen rund vier Fünftel der deutschen Bevölkerung der Angelei positiv oder neutral gegenüberstehen. Stattdessen werden im aktuellen Fall Hunderte naturbegeisterte Kinder, ihre Eltern und Dutzende Schulen auf üble Weise vor den Karren der PETA-Fundraiser gespannt.
Der Anglerverband Niedersachsen e. V. und der Landesverband Sächsischer Angler e. V. begrüßen einen sachlichen und offenen Dialog über das Angeln. Die PETA Kampagnen gegen Angler verurteilen beide Naturschutzverbände als unsachlich, verwerflich und geschmacklos.

Zur weiteren Info:
Die Angelvereine der Landesverbände in Niedersachsen und Sachsen leisten jedes Jahr mit weit über 300.000 Stunden im Ehrenamt und siebenstelligen Finanzmitteln einen unverzichtbaren Beitrag zum Schutz, zur Förderung und Wiederherstellung naturnaher Gewässerlebensräume mit ihren oft bedrohten Lebensgemeinschaften.
Wichtiger Teil dieses Engagements sind Maßnahmen zur Ausbildung und Umweltbildung, auch in Kooperation mit anderen Bildungsträgern. Gleichzeitig dient ihr Einsatz der Sicherstellung einer nachhaltig betriebenen Angelfischerei. Insgesamt ein gesellschaftlicher Mehrwert von mehreren Millionen EURO/Jahr; vom Wirtschaftsfaktor „Angeln“ ganz zu schweigen,

Kurzporträt Landesverband Sächsischer Angler e. V.
Der Landesverband Sächsischer Angler e. V. (LVSA) ist mit gut 42.000 Mitgliedern eine der größten anerkannten Naturschutz- und Umweltvereinigungen des Freistaates Sachsen. Unsere satzungsgemäßen Ziele sind die aktive Arbeit in allen Umwelt-, Gewässer-, Landschafts-, Natur- und Tierschutzfragen. Dazu gehören ebenso der Schutz und die Erhaltung sowohl einer artenreichen, gesunden Pflanzenwelt als auch einer freilebenden, einheimischen Tierwelt um und in den Gewässern.
Im LVSA wenden Angler aus den ca. 620 angeschlossenen Vereinen jedes Jahr unzählige Stunden im Ehrenamt für Natur- und Artenschutzmaßnahmen an den von ihnen betreuten Gewässern auf. Neben den Hegemaßnahmen werden durch die Vereinsmitglieder u. a. auch Renaturierungsprojekte und Müllsammelaktionen durchgeführt, ganz nach unserem Motto und Leitbild „Pflegen – Schützen – Hegen“.
Davon profitieren nicht nur Fische, sondern auch viele andere Tier- und Pflanzenarten. Und nicht zuletzt alle Menschen, die Flüsse und Seen in Sachsen zur Erholung und zum Naturerleben aufsuchen.

Kontakt/Interviewpartner:
Anglerverband Niedersachsen e. V.:
Dr. Matthias Emmrich // Büro: 0511 35726622 // email: m.emmrich@av-nds.de
Thomas Klefoth // Büro: 0511 35726621 // email: t.klefoth@av-nds.de

Landesverband Sächsischer Angler e. V.:
Telefon: 0351-42 75 115
Mail: info@landesanglerverband-sachsen.de

Text:
© Anglerverband Niedersachsen e. V.

Anlagen 

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Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

+49 (0)351 4275115

info@landesanglerverband-sachsen.de

 
00.00.0000 Datenschutz im Verein - kein Grund zur Panik!  -  INFORMATIONEN DES LV SÄCHSISCHER ANGLER e. V. und der Regionalverbände AV "Elbflorenz" Dresden e. V., AV Leipzig e. V. und AV Südsachsen Mulde/Elster e. V.
00.00.0000 LTV: Starkregen im Vogtland erfordert sensible Steuerung der Talsperre Pirk -  Bei den gestrigen lokalen Starkniederschlägen im Vogtland wurde der Hochwasserrückhalteraum der Talsperre Pirk komplett eingestaut. Derzeit (Freitag, 25. Mai 2018, 13 Uhr) befindet sich die Talsperre deshalb noch im Überlauf. Die Zuläufe sind weiterhin erhöht, da das Niederschlagswasser aus dem Einzugsgebiet noch in die Talsperre fließt. Die Talsperre wird derzeit so gesteuert, dass der Pegel Magwitz direkt unterhalb der Talsperre unter dem Niveau der Alarmstufe 3 gehalten werden kann. Der Hochwasserrückhalteraum der Talsperre Pirk stand zu Beginn der Starkniederschläge vollständig zur Verfügung. Der Einstau des Hochwasserrückhalteraums begann gegen 16 Uhr. Gegen 19 Uhr war der Stauraum komplett gefüllt, so dass das Wasser über die Hochwasserentlastungsanlage abgegeben werden musste. Durch diese Steuerung der Talsperre konnte im Unterlauf der Weißen Elster am Pegel Magwitz die Alarmstufe 3 bis in die Nacht gehalten werden. Talsperre Pirk Die Talsperre Pirk ist mit rund 7,8 Millionen Kubikmetern Inhalt eine mittelgroße Anlage im Freistaat Sachsen. Ihr Einzugsgebiet ist mit 374,5 Quadratkilometern jedoch sehr groß. Gebaut wurde die Talsperre im Tal der Weißen Elster zwischen 1935 und 1939 zur Versorgung der Textilindustrie mit Brauchwasser. Seit dem Untergang der Textilindustrie in der Region Ende des 20. Jahrhundert dient sie vorrangig dem Hochwasserschutz und der Niedrigwasseraufhöhung der Weißen Elster in Trockenzeiten. Die Talsperre hat sich zudem zu einem beliebten Naherholungsziel entwickelt. TECHNISCHE DATEN Lage: westlich von Oelsnitz / V. Bauzeit: 1935 - 1939 HYDROLOGIE / NUTZUNG Gestautes Gewässer: Weiße Elster Gesamt - Einzugsgebiet: 374,5 km² Mittlerer Jahreszufluss: 107 Mio. m³ garantierte Wildbettabgabe: 350 Liter pro Sekunde STAUBECKEN Gesamtstauraum: 9,4 Mio. m³ davon Betriebs- und Reserveraum: 7,8 Mio. m³ gewöhnlicher Hochwasserrückhalteraum: 0,76 Mio. m³ max. Beckentiefe / Stauhöhe: 12,80 m ABSPERRBAUWERK Höhenlage der Mauerkrone: 386,22 m ü. NN Kronenlänge: 250,00 m Kronenbreite: 3,65 m max. Höhe über Gründungssohle: ca. 23,20 m Bauwerksvolumen: 50.000 m³
00.00.0000 Delegiertenversammlung des Landesverbandes Sächsischer Angler e. V. - ein Resümee -  Kampf gegen Bürokratie und für gute Angelbedingungen!
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