Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 
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Zweifelhafter Ratgeber der PETA gegen Angler

08.08.2019 15:16
Mit einem Artikel auf ihrer Webseite sorgen die Aktivisten der PETA erneut für Unmut und Zorn unter den Anglern und Anglerverbänden. In dem kürzlich veröffentlichten Beitrag erhalten vermeintliche Tierschützer einen Ratgeber, wie sie sich bei der Sichtung eines Anglers verhalten sollen. Die Ratschläge beinhalten wortwörtlich:


  • das Gespräch suchen und den Angler darüber informieren, dass Fische genau wie Hunde leben wollen und Schmerzen empfinden, dass sie ein Sozialleben haben und schlau sind

  • in der Nähe des Anglers Kieselsteine ins Wasser werfen

  • den Angler freundlich nach einem gültigen Fischereischein fragen

  • versuchen, die gefangenen Fische zu retten



Das alles könne man tun, nachdem man die Situation evaluiert und sich vergewissert habe, dass der Angler nicht aggressiv sei. Der Text wurde in der Zwischenzeit geändert. In der ursprünglichen Version wurde erwähnt, dass es gut möglich sei, dass der Angler unter Alkoholeinfluss steht und ohne gültigen Fischereischein angelt. Nun ist nur noch von Bierflaschen die Rede.


Dieser Ratgeber hat, wie eingangs bereits erwähnt, berechtigterweise zu einem Sturm der Entrüstung geführt. Auch wir als Landesverband und vereinte Stimme der drei sächsischen Regionalverbände sind entsetzt über diese bodenlose, unsachliche und absolut schamlose schriftgewordene Diffamierung von uns Anglern. Diese Zeilen sind eine Bevormundung jener Menschen, die nach abgelegter Sachkundeprüfung bewiesen haben, dass Sie den waidgerechten Umgang mit Tieren verstehen. Sie zeichnen bewusst das Bild eines alkoholisierten, gewaltbereiten Wilden, der aller Wahrscheinlichkeit nach eine Straftat begeht. Der Polizei könne man ja pauschal schon einmal Meldung machen. Dass der Artikel selbst mutmaßlich zu Ordnungswidrigkeiten und womöglich sogar Straftaten aufruft, sei dahingestellt.
Schlimmer ist dieser unqualifizierte Vorstoß gegenüber unserem Engagement. Praktizierter Naturschutz in Form von tausenden ehrenamtlichen Arbeitsstunden am Gewässer, die Umsetzung fachlich untersetzter Hegepläne, aktive Jugendarbeit und Nachwuchsförderung - all das wird wieder einmal durch diese zwielichtige Organisation entwürdigt.


Wir fordern jedoch hiermit und gerade jetzt alle auf: bleibt sachlich, auch wenn es nach diesem Hieb schwerfällt! Nichts stärkt uns mehr als ein geschlossenes und vernünftiges Auftreten. Nichts bringt uns weiter nach vorn als der Gesellschaft zu zeigen, dass wir für unsere Interessen einstehen, unsere Natur respektieren und unsere Leidenschaft nach guter und sauberer fachlicher Praxis ausführen. Und zu nichts anderem werden damit diese hässlichen Auswüchse dieser Organisation führen, als sich letztlich selbst als lächerliche Pseudoschützer zu enttarnen.


Solltet Ihr, liebe Angler, dennoch Schwierigkeiten mit Organisationen dieser Art bekommen, so könnt Ihr auf uns oder die Mitarbeiter eurer Regionalverbände zukommen.


Der DAFV hat für Vorfälle dieser Art auch ein Meldeformular eingerichtet.

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Über den besagten Fall ist der DAFV natürlich bereits informiert und hat Stellung bezogen.


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Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

+49 (0)351 4275115

info@landesanglerverband-sachsen.de

 
00.00.0000 Information zur Schadstoffuntersuchung 2018 -  2018 kamen Einzelproben von Fischen der Elbe sowie Mischproben aus zwölf weiteren Gewässern zur Untersuchung. Bei Elbfischen wurden gegenüber dem Jahr 2017 annähernd gleiche Schadstoffkonzentrationen festgestellt. Der Prozentsatz belasteter Proben ist jedoch etwas zurückgegangen. Die Untersuchungen auf Dioxine/Furane und dioxinartige PCB erbrachte durchweg unkritische Werte. Für die Fische aus zwölf kleineren Gewässern konnten zumeist nur geringe bis sehr geringe Belastungen mit Umweltschadstoffen nachgewiesen werden. Der Bericht enthält eine Verzehrempfehlung für Angler. Er steht abrufbar im Internet unter der Adresse: https://www.landwirtschaft.sachsen.de/schadstoffuntersuchungen-von-fischen-14079.html Text: LfULG, Matthias Pfeifer
00.00.0000 Sächsischer Jugendfischereischein: Hinweise zum Angeln in Brandenburg - kein Raubfischangeln zulässig! -  Aufgrund einer Vielzahl von in Brandenburg durchgeführten Fischereiaufsichtskontrollen an Jugendlichen, welche im Besitz eines sächsischen Jugenfischereischeines waren und eine Spinnangel verwendeten bzw. der Raufischangelei nachgingen, wurde der Landesverband Sächsischer Angler e. V. nun von der Unteren Jagd- und Fischereibehörde des Landkreises Oder-Spree in Brandenburg zu folgendem Sachverhalt in Kenntnis gesetzt: § 17 Abs. 5 des Fischereigesetzes für das Land Brandenburg regelt die Anerkennung gültiger Fischereischeine anderer Bundesländer. Der darin genannte Fischereischein als Bezug im Land Brandenburg wird in Verbindung mit § 19 Abs. 1 BbgFischG nur nach bestandener Anglerprüfung erteilt. Insofern kann es für Fischereischeine aus anderen Bundesländern, die ohne Prüfung erteilt werden, keine Entsprechung geben. Zu berücksichtigen ist natürlich auch der Regelungshintergrund, dass die Ausübung der Angelfischerei mit der Raubfischangel in Brandenburg nur mit erfolgreich absolvierter Anglerprüfung zulässig ist und diese wiederum erst mit dem vollendeten 14. Lebensjahr abgelegt werden darf. Eine Ausnahmeregelung zur Fischereiausübung bei Aufsicht durch qualifizierte Begleitpersonen gibt es in Brandenburg nicht. Konkret heißt das also, dass der Jugendfischereischein des Freistaates Sachsen (ohne Prüfung) nicht dem Fischereischein des Landes Brandenburg gleichgestellt werden kann, der nach erfolgreicher Anglerprüfung erteilt wird und zur Ausübung des Fischfangs mit der Raubfischangel qualifiziert. Zudem gilt in Brandenburg das Mindestalter von 14 Jahren zur Ausübung der Raubfischangelei. Sächsische Jugendliche haben also mit Entrichtung der Fischereiabgabe im Land Brandenburg und dem Erwerb der Ermächtigung des Fischereiausübungsberechtigten nur die Berechtigung zur Verwendung von maximal zwei Friedfischhandangeln, auch wenn sie im Besitz des Jugendfischereischeines Sachsen sind und in Sachsen andere Regelungen als in Brandenburg gelten.
00.00.0000 Schulungen 2020 - Jugend- und Gewässerwarte aufgepasst! -  Am Wochenende vom 29.02.-01.03.2020 veranstaltet der Landesverband Sächsischer Angler e. V. zwei parallel stattfindende Lehrgänge für Jugend- und Gewässerwarte im AMEDIA Hotel Dresden. Je Lehrgang haben wir ein Kontingent für 30 Schulungsteilnehmer (also 10 je Regionalverband jeweils für den Jugend- und Gewässerwartelehrgang). Alle Interessierten melden sich bitte schnellstmöglich in Absprache mit ihrem Verein und über ihren Verein bei dem jeweiligen Regionalverband an. Eine Teilnahme ohne vorherige Anmeldung ist nicht möglich! Alle weiteren Informationen zu den Lehrgängen können demnächst auf unserer Internetseite eingesehen werden. Außerdem werden die Anglerverbände zu den Anmeldemodalitäten informieren.
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