Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Anerkannte Naturschutzvereinigung gem. § 32 SächsNatSchG, anerkannte Umweltvereinigung gem. § 3 UmwRG

 

Projekte

Zentraler Umwelttag des LVSA

Anmeldeformular Zentraler Umwelttag 20.10.2018 (PDF / 300 KB)


Rückblick:

Zentraler Umwelttag 2014 (PDF / 2,4 MB)

Zentraler Umwelttag 2013 (PDF / 1,8 MB)

Zentraler Umwelttag 2012 (PDF / 4,3 MB)

Zentraler Umwelttag 2011 (PDF / 3,8 MB)




Das Äschenschutzprojekt

Steckbrief Äschenschutzprojekt (PDF /613 kB)


1000 Kilometer für die Äsche - von Lutz Kannegießer

Mancher Angler fährt in heutiger Zeit schon einmal eintausend Kilometer oder mehr bis nach Schweden oder Lappland, um den stolzen ?Fahnenträgern? nachzustellen.

laichfischfang_mai_2013.JPGUnser Thema ist jedoch ein anderes. In der zurückliegenden Laichperiode der Äsche 2013 wurden in der Zwickauer Mulde per Elektrofischfang Laichfische entnommen. Dies geschah an drei im Vorjahr kartierten Laichplätzen. Zwischen dem 24. April und dem 11. Mai konnten so über 300 Äschen gefangen werden. Die Fische wurden sofort nach dem Fang auf ihren Reifegrad geprüft und sortiert. Es konnten 191 Laichfische in die Fischaufzuchtanlage nach Lichtenberg verbracht werden, wo etwa 15 % von Fischzüchter Peter Lohse gestreift wurden. Das Milchner-Rogner-Verhältnis betrug bei den Wildfischen 1:4.

Aeschenbrut_Juni2013.jpg

Die befruchteten Eier wurden im 2012 neu errichteten Bruthaus des AVS in Lichtenberg in Langstromrinnen aufgelegt. Am Ende waren über 20.000 befruchtete Äschen-Eier zusammen gekommen. 50 % stammten von den gefangenen Wildfischen 2013 und 50% von bereits im Herbst 2011 und 2012 abgefischten Laichern. Letztere waren ein bzw. zwei Winter sicher vor dem Kormoran in Lichtenberg gehältert worden.

Nach etwa drei Wochen schlüpfte die erste Dottersackbrut. Die winzigen Larven waren lediglich vier bis sechs Millimeter lang. ...hier den vollständigen Artikel lesen

aeschenbesatz_aue_juli_2013_2.JPG




Bild oben: Laichfischfang Anfang Mai 2013

Bild mitte: Äschenbrut Juni 2013

Bild unten: Äschenbesatz Juli 2013 in Aue






Das Flussperlmuschelprojekt

Nähere Informationen sind über unseren Regionalverband, den Anglerverband Südsachsen Mulde/Elster e. V. erhältlich.

Landesverband Sächsischer Angler e. V.

Rennersdorfer Straße 1

01157

Dresden

+49 (0)351 4275115

info@landesanglerverband-sachsen.de

 
00.00.0000 Fischsterben durch Wetterextreme -  Aufrufe und Informationen unserer Regionalverbände beachten!
00.00.0000 Datenschutz im Verein - kein Grund zur Panik!  -  INFORMATIONEN DES LV SÄCHSISCHER ANGLER e. V. und der Regionalverbände AV "Elbflorenz" Dresden e. V., AV Leipzig e. V. und AV Südsachsen Mulde/Elster e. V.
00.00.0000 LTV: Starkregen im Vogtland erfordert sensible Steuerung der Talsperre Pirk -  Bei den gestrigen lokalen Starkniederschlägen im Vogtland wurde der Hochwasserrückhalteraum der Talsperre Pirk komplett eingestaut. Derzeit (Freitag, 25. Mai 2018, 13 Uhr) befindet sich die Talsperre deshalb noch im Überlauf. Die Zuläufe sind weiterhin erhöht, da das Niederschlagswasser aus dem Einzugsgebiet noch in die Talsperre fließt. Die Talsperre wird derzeit so gesteuert, dass der Pegel Magwitz direkt unterhalb der Talsperre unter dem Niveau der Alarmstufe 3 gehalten werden kann. Der Hochwasserrückhalteraum der Talsperre Pirk stand zu Beginn der Starkniederschläge vollständig zur Verfügung. Der Einstau des Hochwasserrückhalteraums begann gegen 16 Uhr. Gegen 19 Uhr war der Stauraum komplett gefüllt, so dass das Wasser über die Hochwasserentlastungsanlage abgegeben werden musste. Durch diese Steuerung der Talsperre konnte im Unterlauf der Weißen Elster am Pegel Magwitz die Alarmstufe 3 bis in die Nacht gehalten werden. Talsperre Pirk Die Talsperre Pirk ist mit rund 7,8 Millionen Kubikmetern Inhalt eine mittelgroße Anlage im Freistaat Sachsen. Ihr Einzugsgebiet ist mit 374,5 Quadratkilometern jedoch sehr groß. Gebaut wurde die Talsperre im Tal der Weißen Elster zwischen 1935 und 1939 zur Versorgung der Textilindustrie mit Brauchwasser. Seit dem Untergang der Textilindustrie in der Region Ende des 20. Jahrhundert dient sie vorrangig dem Hochwasserschutz und der Niedrigwasseraufhöhung der Weißen Elster in Trockenzeiten. Die Talsperre hat sich zudem zu einem beliebten Naherholungsziel entwickelt. TECHNISCHE DATEN Lage: westlich von Oelsnitz / V. Bauzeit: 1935 - 1939 HYDROLOGIE / NUTZUNG Gestautes Gewässer: Weiße Elster Gesamt - Einzugsgebiet: 374,5 km² Mittlerer Jahreszufluss: 107 Mio. m³ garantierte Wildbettabgabe: 350 Liter pro Sekunde STAUBECKEN Gesamtstauraum: 9,4 Mio. m³ davon Betriebs- und Reserveraum: 7,8 Mio. m³ gewöhnlicher Hochwasserrückhalteraum: 0,76 Mio. m³ max. Beckentiefe / Stauhöhe: 12,80 m ABSPERRBAUWERK Höhenlage der Mauerkrone: 386,22 m ü. NN Kronenlänge: 250,00 m Kronenbreite: 3,65 m max. Höhe über Gründungssohle: ca. 23,20 m Bauwerksvolumen: 50.000 m³
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